Albumcheck | Sparks von Ain’t No Before

Irgendwie scheint sich die Stadt Osnabrück nicht nur als Friedensstadt zu betiteln sondern sie gilt auch als heimliche Talentschmiede Deutschlands. Mit einem Einzugsgebiet bis zu einer Million Einwohnern ist das auch nicht weiter verwunderlich. Außerdem ist Osnabrück die drittgrößte Stadt Niedersachsens, obwohl ich ja immer geglaubt habe, die kreisfreie Stadt würde noch zu Nordrhein-Westfahlen gehören. Naja, man sagt mir sowieso nach, ich sei eine geographische Wildsau.

Zurück zur Musik.

Es war einmal….., ich will euch jetzt hier keine Märchen erzählen, …..es war also einmal ein Musiker Namens Ulf, der sich dazu entschloss Musik zu machen. Über viele Umwege fand er dennoch nach Rom bzw. ein paar Künstler, die mit ihm Musik zusammen machen wollten. Den genauen Werdegang müsst ihr schon selbst auf der Internetseite der Band lesen, ich würde euch nur durcheinander bringen und dieser Artikel wäre unsagbar lang.

Also kurz und gut: es fand sich ein Trio zusammen, das sich Ain’t no before nennt. Es sind Ulf, also auch Ulle genannt, Jonathan und Kate. Und wie das bei Musikern nun mal so ist, wenn sie schon am laufenden Band Konzerte und Auftritte hinter sich gebracht haben: Ein Album muss her.

Dem Ruf des Studios sind die Musiker gefolgt. Folglich haben Ain’t no before den Longplayer „Sparks“ aufgenommen und uns gebeten, etwas über die Scheibe zu schreiben. Es hat zwar etwas gedauert, aber besser spät als nie.

Schon das Cover entzückt. Das Booklet ist ebenfalls geschmackvoll gestaltet und weist einen guten Stil auf. Und: es gibt Songtexte sowie wunderschöne Fotos. Das Album „Sparks“ wurde mit 12 Songs ausgestattet. Musikalisch ist das Trio im Bereich Indie und Singer-Songwriter angesiedelt. Durch den Einsatz von Akustik-Gitarren erhält die Scheibe einen leichten Folk-Einfluss. Die Vocals von Ulf und Kate ergänzen sich perfekt und geben dem Longplayer den gewissen Touch. Die leisen Töne regen zum Nachdenken an, verlieren aber niemals ihre Leichtigkeit. Es macht einfach Spaß dem Trio zuzuhören, da es ein wenig was von „Lagerfeuerromatik“ aufweist. Wirklich schön gemacht und gefühlvoll umgesetzt. Schön, dass es in Deutschland noch so schöne Musik gibt. Mich würde interessieren, wie sich Ain’t no before anhören würde, wenn man in deutscher anstatt in englischer Sprache hören könnte.

Anspieltipps:

  • Unforgotten Sparks
  • Josephine
  • Loosing Ground
  • Drowning

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