Albumcheck | Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage, 1982 – 2011 von R.E.M.

Es macht einen schon ziemlich traurig, wenn eine Band ihre Auflösung bekannt gibt, wenn sie einen Teil des eigenen Lebens mit geprägt hat. Nach 31 Jahren sind nun die Mitglieder von R.E.M. dem Ruf nach Eigenständigkeit gefolgt. Songs wie „Loosing my Religion“, „Shiny Happy People“, „Man on the moon“ uvm. haben die amerikanische Band an die Spitzen der Charts katapultiert. Mit dem Longplayer „Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage, 1982 – 2011“ verabschieden sich R.E.M. nun eindrucksvoll bei ihren Fans. Am 18. November wird das Album erscheinen, welches einen musikalischen Streifzug durch ihre Karriere umfasst.

Auf zwei CD’s, die jeweils eine Spielzeit von über einer Stunde haben, sind nicht nur die größten Hits von R.E.M. zu finden. Die Band musste sich schließlich durch 30 Jahre Musikgeschichte wühlen, so dass man eine ganz besondere Auswahl letztendlich auf die Silberlinge pressen ließ. Für jeden Ohrenzeugen und Fan ist etwas dabei, so dass letztendlich jeder zufrieden gestellt sein dürfte. Mal laut, mal leise, mal andächtig, mal nachdenklich, mal fröhlich.

“Sich Stück für Stück durch die ganzen Songs und all diese Erinnerungen aus über drei Jahrzehnten zu arbeiten, war eine Höllenarbeit”, erklärt Mike Mills die eklektische Songauswahl von “R.E.M., Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage, 1982-2011″. “Wir entschieden uns gerade für diese Stücke, weil sie in unseren Augen einen ganz natürlichen Schlussstrich unter die vergangenen 31 Jahre ziehen, in denen wir so eng zusammen gearbeitet haben!”

Zusätzlich befinden sich drei brandneue Songs aus R.E.M.´s Post-”Collapse Into Now”-Schaffensphase auf der Platte: Die kommende Single “We All Go Back To Where We Belong”, “A Month Of Saturdays” und “Hallelujah” entstanden im vergangenen Sommer nach den Aufnahmen zum letzten Album mit Produzent Jackknife Lee.

Mit ein bisschen Wehmut wird man zwar auf die schöne Zeit zurückblicken, aber mit „Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage, 1982 – 2011“ hält man ein schönes Stückchen Musikgeschichte in den Händen. Ach, wie schön war die Zeit. Ein Kauf, der sich lohnt.

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