Albumcheck | Interstellar von Jens Buchert

WAAAAS? Ihr kennt Jens Buchert nicht? Dabei ist der gute Mann schon seit einigen Jahren in der Musikszene unterwegs. Von ihm stammen zahlreichen Alben und Projekte namens „Fruit Machine“, „Sunrider“, „Amberland“, „My Heaven“, „Intersphere“, „Fata Morgana“, „Electronic Space Odyssey“, „Aeon In Motion“ oder „Noah – Charisma“, „Magec – Natural Spirit“, „Hydra – Rendezvous In Space“ und „Dakini Mandarava – Chakra Meditation“. Jetzt der Groschen gefallen? Mit seinem neuen Album “Interstellar”, welches Jens Buchert nun auf den Markt schmeißt, dringt er in ausserordentliche Sphären vor und beweist auf ein Neues, das Talent sich selbst neu zu definieren und zu erfinden vermag.

Der Hörer erlebt auf 16 Tracks ein episches Science Fiction- und Fantasy-Kino, dass der Kopf nur so wackelt. Unvergleichlicher, progressiver Lounge und Downbeat, der die Handschrift eines Entdeckers trägt, der einen berührt, wenn man es möchte und zulässt, findet man besonders in den Tracks „Parabolic“, „Sleepwalker“ und „Interstellar“.

Zugegeben, der Track „Venus nights“ scheint sich etwas von Daft Punks Tron Soundtrack abgeschaut zu haben, es ist allerdings nicht weiter tragisch. Im Großen und Ganzen ist der Longplayer „Interstellar“ sehr außerirdisch schön geworden. Verwechselt außerirdisch bitte nicht mit unterirdisch.

Schon das Cover verspricht einen zukunftsweisenden Sound. Doch auf dem Werk ist nicht nur Zukunft drauf, sondern auch Zukunft drin. Schön anzuhören und sehr entspannend.

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