Albumcheck | Inedito von Laura Pausini

Keine Panik. Wir haben keine italienischen Wochen. Dennoch wollen wir euch heute vom neuen Longplayer der italienischen Sängerin Laura Pausini berichten, welches am 11.11. auf Warner Music veröffentlicht wurde. Neben einem ausführlichen Booklet mit wunderschönen Bildern der Musikerin hat das Album weitaus mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick anzunehmen mag. Pausini kann bereits auf 45 Millionen verkaufter Alben und insgesamt über 160 Platin-Auszeichnungen zurückblicken. Außerdem hat ihr ein Duett mit James Blunt den internationalen Durchbruch beschert. 

Doch die Liste ihrer Projektpartner ist lang. So hat Pausini bereits mit Phil Collins, Ray Charles, Hélène Segara, Raf, Nek, Juanes und James Blunt, ja sogar mit Luciano Pavarotti zusammengearbeitet. Man mag es kaum glauben, doch mit Inedito hat Laura Pausini ihr mittlerweile elftes Werk am Start.

Die Italienerin hat richtig Feuer unterm Arsch. Obwohl die meisten Tracks auf „Inedito“ recht beschaulich und eher verträumt wirken, scheint sich hin und wieder das italienische Temperament a la Gianna Nannini zu melden. Sonderlich verwunderlich ist dies nicht, hat Gianna Nannini an dem gleichnamigen Titelsong mitgearbeitet.

Italienische Frauenpower pur!

Die Songs sind gefühlvoll umgesetzt. Leider bleibt Laura Pausini hinter den Erwartungen zurück. Manche Titel klingen etwas banal und plätschern dahin, so dass es nur drei richtige Kracher gibt. Somit ist „Inedito“ zwar kein Geniestreich, aber dennoch grundsolide.

Anspieltipps:

  • Benvenuto
  • Inedito
  • Tutto Non Fa Te

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