Albumcheck | Frozen in the Lake von Lambs & Wolves

Lambs & Wolves, zu deutsch Lämmer & Wölfe, ist eine Folk-Pop-Inide Band aus Waldshut. Von uns sind das ungefähr 600 Kilometer. Sicherlich werdet ihr euch fragen, wo das Kaff überhaupt liegt. Sagen wir mal so, am südlichsten Zipfel unserer Republik. Die Stadt Waldshut-(Teengen) ist eine Doppelstadt im Südwesten Baden-Württembergs und liegt zudem unmittelbar an der Deutsch/ Schweizer Grenze. Insgesamt wohnen dort rund 22.859 Einwohner, wenn man Wikipedia glauben schenkt. Vier davon sind Julian, Kevin, Elias und Daniel. Die jungen Musiker veröffentlichen heute ihr Werk „Frozen in the Lake“, dass schon auf Grund des künstlerischen Covers ins Auge springt.

Sage und schreibe DREI TAGE hat die Band benötigt, um den Longplayer in einem Studio in Stuttgart einzuspielen. Die sind wohl von ner ganz schnellen Truppe, möchte man meinen. Neben ein paar sympathischen Entgleisungen des Sängers glänzt das Werk mit „Violinenpirouetten und countryesken Rythmen“.

Melodisch hat „Frozen in the Lake“ ein bisschen etwas von Eddie Vedder. Leider fehlt hin und wieder das Quentchen „Gefühl“ oder die emotionale Hingabe. Für ein Debütalbum kann sich die Scheibe dennoch hören lassen, sie läuft allerdings in Gefahr ins monotone abzudriften und dadurch schnell nervig zu werden. Hier hätten wir uns etwas mehr Einfallsreichtum gewünscht.

Da die Jungs von Lambs & Wolves ihr erstes Werk fabriziert haben und sicherlich noch nicht so genau wissen, wohin sie ihr Weg führen wird, sollten wir festhalten, dass die Band noch erhebliches Steigerungspotenzial in sich birgt. „Frozen in the Lake“ ist sicherlich „mal was anderes“ und schön anzuhören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.