Albumcheck | Endio von Nymphea Mate

„Nymphea Mate“. Das ist nun wirklich ein seltsamer Name für eine Band. Dahinter versteckt sich eine Band, die sich im Jahre 2005 gegründet hat. Die Jungs spielen eine Art Indie, Rock, Pop und irgendwie das alles zusammen. Man könnte es auch Britpop nennen. Doch dieses genre reicht allein nicht aus, um die Mucke der Künstler zu beschreiben. Auf dem Album „Endio“ stellen Nymphea Mate ihr Können unter Beweis. Hin und wieder gibt es zu hören, dass sich ein kleiner Akzent einschleicht.

Ja, wir haben ganz vergessen zu erwähnen, wer die Jungs von Nymphea Mate überhaupt sind. Es sind Vico Righi, Enrico Bontempi, Riccardo Mariatti und Andrea Berruti. Die Namen hören sich nicht unbedingt nach Briten an. Die Jungs sind Italiener. Umso überraschender ist ihr Sound.

Die Band überzeugt mit einem enormen Gespür für Melodien und kann immer wieder in ihren Songs neue Akzente setzen. Nebenbei lassen es geile Hooks mal so richtig krachen. Da bleibt kein Fuß stehen, mitrocken ist nicht nur angesagt, sondern wird zur maßgeblichen Pflicht. Wo waren Nymphea Mate so lange?

Von den 13 Tracks kann man nicht genug bekommen. Zudem ist das Werk „Endio“ sehr abwechslungsreich gestaltet. Einschlafen kann man bestimmt nicht. Allerdings wurde bei einigen Songs mehr Wert auf die Lautstärke der Begleitmusik als auf die Stimme des Sängers gelegt, die manchmal droht im Lärm unterzugehen. Trotzdem rockt die Scheibe. Nettes Debüt!

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