Albumcheck | Crazy Clown Time von David Lynch

Es ist sicherlich die aufregendste Albumveröffentlichung dieses Jahr. Bekannt geworden ist David Lynch hauptsächlich als Regisseur und Produzent. Außerdem ist der 1946 in Missoula, Montana geborene Lynch, zudem noch Fotograf, Schauspieler, Maler und auch Komponist. Zu seinen bekanntesten Werken gehören sicherlich die Fernsehserie Twin Peaks und Lost Highway. Mit „Crazy Clown Time“ veröffentlicht David Lynch nun sein erstes Album.

Es handelt sich um ein Werk, dass sicherlich das Gesamtkonzept „David Lynch“ vervollständigen soll. In surrealem Electro gehaucht, präsentiert sich der Longplayer sehr gut durchdacht. Das teilweise psychotische Electro-Kleid überzeugt mit seltsamen Sound-Ideen, so dass man manchmal sogar darüber nachdenken könnte, ob Moby nicht seine Finger im Spiel hätte haben können.

Dass Lynch seine verfremdete Stimme mit eingespielt hat, kann ebenfalls nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Doch bei dem Longplayer verhält es sich wie mit den Filmen von David Lynch. Entweder man liebt sie oder man hasst. Und obwohl der Rolling Stones das Werk zum Album der Woche gekürt hat, muss man damit nicht unbedingt einverstanden sein.

Für Lynch-Fans ist die Scheibe sicher ein Muss, war sie doch wegen David’s hoher Affinität zur Musik schon längst überfällig. Die übrigen Verdächtigen sollten vielleicht erst in den Longplayer reinhören und ihn bei Gefallen kaufen.

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