Albumcheck | Coming To get you von Jim Jeffries

Das ist doch mal eine Zusammenstellung. Zu seinen aktuellen Einflüssen bennent Jim Jeffries Künstler wie Johnny Cash, Chris Isaak, Hot Boogie Chillun und DEPECHE MODE! Wie das zusammen passt, wussten wir bis heute auch nicht so genau.Naja, und mittlerweile scheint die Rock’n’Roll Musik gepaart mit Country und Rockabilly ein Revival zu erleben. ENDLICH! Hat man doch lange Zeit im Mainstream geschlafen. Jim Jeffries ist auch so ein Vertreter dieser Musikrichtung. Jedenfalls waren wir gespannt, was uns der Südengländer auf die Ohren gibt.

Waren wir bereits von Hepcazz schon total geflasht, lag die Messlatte schon einmal ziemlich HOCH. Jim Jeffries wurde jedoch maßgeblich von Elvis beeinflusst. Aber auch nur weil sein Vater nach Elvis‘ Tod wochenlang dessen Schallplatten hörte. Zudem entdeckte der Junge auf dem hauseigenen Dachboden verschiedene Rockabilly und Rock’n’Roll Platen. Anfangs klimperte Jim nur auf der alten Gitarre seines Vaters herum. Mit einem eisernen Sparwillen ausgestattet, konnte sich der angehende Musiker schließlich eine E-Gitarre kaufen. Und das gerade mal mit 10 Jahren. Seitdem hat Jim Jeffries die Gitarre wohl nicht mehr zur Seite gelegt. Naja, außer vielleicht zum Schlafen und Essen oder was man sonst noch so tut, wobei eine Gitarre unerwünscht ist. Mit elf Jahren fing Jim an eigene Songs zu schreiben.

So ganz nebenbei hat er dann auch noch in verschiedenen Bands mitgespielt. Es kam also wie es kommen musste. Der Ruf nach einem Soloprojekt wurde laut und da sind wir nun. Auf seinem Debütalbum gibt es neben coolen Neo-Rockabilly auch noch düstere Balladen zu hören. Außerdem verwöhnt uns Jim mit feinstem Rockin‘ Blues.

Als Zuhörer bekommt man also kräftig was auf die Ohren, was einem Debütalbum wirklich würdig ist.

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