Albumcheck | A night visitor von Anna Ternheim

Der Focus titelt: „Ein süßer Kuss für den Herbst“ über das neue Album „A night visitor“ von Anna Ternheim. Bereits am 28. Oktober ging das Werk an den Start um die Höhen der Charts zu erklimmen. Auch wir haben uns das Folk-Album der jungen Schwedin angehört und sind begeistert.

Zwölf Songs sorgen für das Wohlbefinden des Zuhörers. Anna Ternheim singt von Niederlagen und Siegen, von Bekannten und Gefährten, vom Leben, der Liebe und vom Tod. Ihrer skandinavischen Heimat hat die 31-jährige Kosmopolitin seit zwei Jahren den Rücken gekehrt. Nun lebt sie in New York lebt. Da ist es wenig verwunderlich, dass ihr Album einen leichten amerikanischen Einfluss vorweisen kann. Anna liebt das Dunkle, das Geheimnisvolle und das Mystische, was sich selbstverständlich auch in ihrer Musik wieder findet.

Komponiert hat Anna den Longplayer gemeinsam mit Matt Sweeney. Der frühere Johnny-Cash-Engineer Dave Ferguson hat das Ganze dann produziert. Herausgekommen ist ein ruhiges Kunstwerk, dass sicherlich seine Beachtung verdient. Anna Ternheim reiht sich mit „A night visitor“ mühelos in die Reihe erfolgreicher skandinavischer Künstlerinnen ein.

Die Tracks klingen weich und warm. Manchmal sogar fast einschläfernd. Getragen wird die Musik von der klaren Stimme der Schwedin und natürlich auch von wunderschön komponierten Melodien. Für kalte und trübe genau der richtige Soundtrack.

„A night visitor“ präsentiert sich als wundervolle Spieluhrenmusik, die ihre Zauberkraft nach dem Öffnen der Dose entfaltet.

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