Konzertcheck | Frida Gold im Stahlwerk

Das Schlimmste an Konzerten ist die Zeit dazwischen. Also die Zeit zwischen der Vorband und dem „Hauptakt“. So auch gestern geschehen im Düsseldorfer Stahlwerk beim Konzert von Frida Gold.  Frontfrau Alina und ihre Mannen Andi, Julian und Tommy  sind wieder auf  Tour. Weil ich die Ehre hatte dem Konzert beizuwohnen, möchte ich Dich an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Selbstverständlich durfte das Publikum einige musikalische Ergüsse der Vorband „Pilot“ genießen.

Zwischenzeitlich hat das Team des Stahlwerks die Besucher für das leibliche Wohl gesorgt. So gab es bei Toilettenfrau kleine Nervennahrung und wer Hunger hatte, konnte sich mit Pizza den Magen voll schlagen. Bei den Getränken blieben ebenso keine Wünsche offen.

Ein netter junger Mann (und gutaussehend dazu) stand hinter einem Stand, an dem die Fans das Merchandise von Frida Gold erwerben konnten. Neben T-Shirts gab es Taschen, Buttons und sogar noch die CDs der Band. (Für alle die das aktuelle Album „Juwel“ noch nicht haben)

Das Publikum war altersmäßig gemischt. Obwohl der Einlass bereits ab 19:00 begann, hat die deutsche Band um Sängerin Alina die Bühne erst gegen 21. 15 Uhr betreten. Und oh graus, Alina hat sich ihre Mähne abgeschnitten. Wie die Künstlerin bekannt gab, wurde ihre neue Frisur  schon bei Facebook „gedizzt“ , aber Alina erläuterte die Vorzüge ihrer neuen Kurzhaarfrisur. Das Publikum zeigte sich zufrieden.

Gut, Alina. Kurze Haare sind unheimlich praktisch. Vor allen Dingen wenn man auf Tour ist. Doch der Winter ist kalt. Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich seine langen Haare niemals im Herbst abschneiden sollte. Im Winter bereut man seine Tat, außerdem hast Du mir mit längeren Haaren besser gefallen. Doch das ist ja Geschmacksache.

Und Alina: Da gibt es noch etwas, was ich Dir mitteilen möchte. In Düsseldorf zu fragen, ob auch Kölner dem Konzert beiwohnen, kann ganz schön nach hinten los gehen. Dafür sind einige Künstler auf Düsseldorfer Bühnen schon ausgebuht worden. Aber das Düsseldorfer Publikum ist sowieso etwas ….anspruchsvoll und schwer zu knacken….

Zu meiner Überraschung erfolgte als zweites Lied „Unsere Liebe ist aus Gold“, welches ich von Frida Gold für ein absolutes Highlight halte. Mit dem Titel war das Publikum schon einmal ein wenig aufgelockert. Leider war zwischenzeitlich die Tonqualität nicht besonders gut. Alina und ihre Band haben sich alle Mühe gegeben, dass das Konzert für ihre Fans dennoch zum Erlebnis wird. So rockte die Halle und die Besucher konnten sich nach und nach fallen lassen. Neben ihren Hits hatte Frida Gold noch eine Überraschung im Petto.

So sangen sie ihren neuen Song „Gold“, den wir noch von der Band Spandau Ballet kennen. Und das sogar zweimal! Wie auch bei den Songs „Zeig mir wie Du tanzt“ oder auch „Wovon sollen wir träumen“ gab es erhebliches Mitgrölpotenzial.

Wirklich geflasht hat mich Alina’s Bruder Fabian. (Er war der nette jungen Mann vom Fanstand) Nicht nur Alina ist mit einem herausragenden Talent gesegnet, sondern auch ihr Bruder. Dieser durfte auf der Bühne einen selbstgeschriebenen Song zum Besten geben. Keine Panik, es war kein Abklatsch. Sondern eine ganz andere Stilrichtung, die man von Frida Gold her kennt.

Über Fabian werde ich jedoch noch in einem gesonderten Artikel berichten. Lass Dich also überraschen.

Alles in allem war es ein sehr schöner und abgesehen von manchen Tonproblemen hat Frida Gold einen guten Job gemacht und konnte das Publikum begeistern.

Ich möchte mich ganz doll bei Marina  bedanken, die den Abend erst möglich gemacht hat. Weiterer Dank geht an Axel Horn. 

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