Albumcheck | Shoulders & Giants von Collapse under the Empire

Etwas verwundert sind wir ja schon. Da bringen Collapse under the Empire das neue Album „Shoulders & Giants“ auf dem Label Sister Jack am 21. Oktober heraus und der Longplayer kommt ganz ohne Vocals aus. Trotz der 10 Tracks, was bei uns immer einen Minuspunkt bedeutet, überzeugt die CD „Shoulders & Giants“ auf ganzer Linie. Okay, ihr wisst was kommt. Die CD erhält von uns 10 von 10 möglichen Sternen, ein wenig bla, bla drum herum und das wars. Doch bei Collapse under the Empire ist das etwas anders. Wir sind zu Jüngern geworden und hoffen ihr werdet es auch bald sein. Zudem neigt sich das Jahr dem Ende zu, so dass wir mittlerweile vorsichtig sein müssen, welches Album in unserer Bestenliste 2011 auftaucht.

Mit gnadenloser Gewissheit können wir behaupten, dass „Shoulders & Giants“ definitiv zu den besten Alben dieses Jahres gehört. Näheres erfahrt ihr in den nächsten Wochen, wenn unser 1-jähriges Bestehen bevorsteht. Doch nun zurück zu Collapse under the Empire. Wer ist das überhaupt?

Die Künstler Chris Burda und Martin Grimm aus Hamburg gründeten das Projekt für instrumentale (!) Musik mit dem nun bekannten Namen. Mit Erfolg! Beim ersten Ohrwaschgang überkommt den Zuhörer der massive Wunsch eine Untermalung einer menschlichen Stimme hören zu wollen. Und obwohl der Klang von der Scheibe „Shoulders & Giants“ schon phänomenal ist, bliebt die Sehnsucht unerfüllt. Bitte, bitte! Wir sind die Sklaven der Musik von Collapse under the Empire; gebt uns feenhafte Vocals. BITTE!

das Werk hat etwas von Freude, Hoffnung, Melancholie, Kunst, Zauber und vielem mehr. Uns fehlen nicht nur die Worte sondern uns sind auch die Beschreibungen ausgegangen. Berührend, verletzend, aufmunternd, hoffnungsvoll, melancholisch, mitreißend, blenden, tatsächlich. Das Beste ist: dies ist nur der erste Teil eines Doppel-Albums. Der zweite Teil „Sacrifice & Isolation“ erscheint im nächsten Jahr! Wir freuen uns drauf.

„Shoulders & Giants“ haut einen vom Hocker, doch es bedarf einer gewissen Grundstimmung, um dieses Werk vollends in sich verschlingen zu können.

GRANDIOS! und nichts für den Mainstream. Anspruchsvolle Musik zum LAUT hören.

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