Albumcheck | Passion of a different kind von Flashguns

Am 14. Oktober hat das Londoner Trio Flashguns ihr Album „Passion of a different kind“ auf Humming Records veröffentlicht. Die Band um Sänger Sam Felix Johnston nimmt einfach alles gern selbst in die Hand und hat ziemlich lange auf einen Longplayer warten lassen, obwohl sie schon seit einiger Zeit als Geheimtipp gelten. In ihrer Heimat wurden sie bereits für die Vorprogramme von Jamie T und White Lies gebucht. Ferner outeten sich Bombay Bicycle Club längst als Flashguns-Fans, was man schließlich auch an ihren Videos mit ihren Flashguns-Shirts erkennen kann. Wer sich die Scheibe anhört, wird verblüfft sein, dass es sich bei „Passion of a different kind“ um ein Debütalbum handelt.

Ähnlich wie I am in Love gehören Flashguns zu den neuen Juwelen, des so oft tot geglaubten Britpop.
„Passion of a different kind“ beheimatet insgesamt 10 Tracks. An den Reglern saß Luke Smith, der bereits für Foals und Depeche Mode am Steuer saß. Flashguns zelebrieren auf „Passion of a different kind“ nicht den alltäglichen Indie-Hype-Sound sondern setzen besondere Akzente. Die Band stellt eine ungewöhnliche Mischung aus Bluesrock, Alternative- und Indierock zusammen. Obwohl dem Zuhörer einige Songs wie „schon einmal irgendwo gehört“ vorkommen könnten, strotzt die Platte voller ungeahnter Frische und einer gewissen unbekümmerten Jugendlichkeit.

Neben den starken Drums und Gitarrensound erzeugen sie eingängige Melodien. Die Jungs aus der britischen Metropole besingen auf dem Longplayer „Passions Of A Different Kind“ Lieder vom Erwachsenwerden, vom Leben & Leiden sowie vom nicht endenen Endorphinrausch, den man nach dem ersten Ohrwaschgang selbst empfindet.

Grölen, Tanzen, Singen, Springen, Weinen. Der Hörer erlebt ein Gefühlschaos aller erster Sahne und kann komplett in die Musik der Briten eintauchen. Ein „Must have“! Sehr gelungenes Debütalbum!

Man sollte Vorsicht walten lassen, es besteht Suchtpotenzial!

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