Albumcheck | I Like von Northern Lite

Andreas Kubat, Sebastian Bohn und Frithjof Rödel nehmen sich die Freiheit. Als Band und Kultobjekt nehmen sie sich die Freiheit und nennen sich: „Northern Lite“. Ihre Mission: Sich nach 14 Jahren Band- Geschichte und acht Alben weder neu erfinden noch selbst kopieren zu müssen. „We are what we are; no matter how we act.“ Die Jungs müssen es wissen, zeigen sie doch mit ihrem Album „I like“, wie sie ihre Musik mögen. Das macht den Longplayer so sympathisch.

Nothern Lite schaffen es nicht nur, dass die Band ihre Musik selbst mag. Als Zuhörer muss man die Musik auch mögen. Sie klingt so sympathisch. Sie klingt vertraut. Sie klingt heimisch. Niemand selbst als der Zuhörer hätte sie besser beschreiben oder auch schreiben können. Asche über eurer Haupt, aber jeder der nur ein wenig Musik-Verständnis besitzt, weiß diese Zeilen richtig zu deuten. Ansonsten die Kurzfassung: bei Northern Lite fühlt man sich zuhause.

So sorgen insgesamt 10 Tracks für das Wohlempfinden des Ohrenzeugen. Hymnische Melodien fungieren zwischen klar konturierten Beats. Düster und elektronisch wie Depeche Mode, theatralisch wie The Cure , sanft wie Black und so süß wie Alice Cooper, der gerade Kylie Minogue besteigt.

Für den düsteren Musikgeschmack hat das Album „I like“ alles zu bieten. Künstlerisch sehr experimentell und richtungsweisend. Sehr gutdurchdachtes Album, mit Überraschungselementen. Sehr wohl im Text. Stimme passend zur Melodie und elektronischem Beiwerk. Guter Geheimtipp.

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