Albumcheck | Hottentottenmusik von Marius Müller Westernhagen

Geboren in Düsseldorf und gesegnet mit einem einzigartigem Talent.

Für mich ist es eine Ehre als Wahl-Düsseldorferin über einen herausragenden Düsseldorfer Künstler zu berichten. Neben dem Altbier, der Ratinger- und der Bolker-Straße, der DEG, der Fortuna, den Toten Hosen steht natürlich auch Marius Müller Westernhagen bei mir hoch im Kurs. Mit seiner „Hottentottenmusik“ veröffentlicht nun Marius sein xtes Album. Zählen kann ich die Alben nicht mehr wirklich….doch Wikipedia sagt mir, dass es nun der 19. Longplayer sein soll. Falls ich mich irre, sei es mir verziehen.

Dabei will ich nicht hinter’m Zaun halten, dass ich Marius sogar schon live im Ausland, also Köln, sehen konnte. Ja, es ist schon eine Ausnahme, wenn man als (Wahl)Düsseldorfer nach Köln fährt. (Ich habe nichts gegen Kölner, zumindest nichts was hilft).

Außerdem muss ich zugeben, dass ich immer noch auf Songs wie „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“, „Keine Zeit“ oder „Fertig“ abgehe wie „Schmitzkatze“. Erst letztens habe ich eine geile Party gefeiert, als meine halbe family auf die Mukke vom Westernhagen steil ging. Ich heule immer noch bei dem Lied „Freiheit“. Ja, Asche über mein Haupt.

Nicht nur als Sänger konnte Marius Müller Westernhagen große Erfolge feiern. Er war auch als Schauspieler in vielen Rollen erfolgreich. Viele Preise hat Marius im Laufe seiner Karriere entgegen genommen. Zudem konnte er das „Bundesverdienstkreuz“ für sein gesellschaftspolitisches Engagement einheimsen.

Und bevor ich jetzt noch lange um den Brei labere: Marius Müller-Westernhagen gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Rockmusikern des Landes.

Marius, obwohl ich einige Vinyls (für unsere jungen Leser: Eine Schallplatte , die eine schwarze Scheibe darstellt, die als analoger Tonträger für Schallsignale dient) von Dir habe, bin ich froh, dass es Dich in einer neuen Ausgabe auf dem Album „Hottentottenmusik“ gibt. 

„Hottentottenmusik“ bietet einen Einblick in die musikalische Karriere des deutschen Künstlers, dies zudem noch in einer Live-Version. Trotz gesetztem Alters eines Herrn Westernhagen hat weder das Flair noch die Stimme eingebüßt. Back to the roots. 

Allerdings möchte ich anmerken, dass es sich bei der Scheibe um einen eigenständigen Longplayer handelt. Viele seiner Klassiker hat Marius „verbluest“. Obwohl manche Fans meckern könnten, steht den Songs die „Erfrischungskur“ sehr gut zu Gesicht.

„Hottentottenmusik“ hat seinen Namen verdient. Ein „Must-Have“ für jede Platten-, CD- oder Download-Sammlung!

BLINDE KAUFEMPFEHLUNG! Super Album!

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