Albumcheck | Dusty Nights von Avocadoclub

Als das deutsch-britische Pop-Kollektiv AVOCADOCLUB 2006 nach der vor allem in Japan gut laufenden EP „Girls Use Deodorant These Days“ mit ihrem Longplay-Debut „EVERYBODY’S WRONG“ um die Ecke kamen, war das Staunen groß. Mit dem weltweiten Indie-Pop-Geheimhit „Too Much Space To Walk Away“ im Gepäck nahmen sie zudem bei radioeins über 2 Wochen die Pole Position der Airplay-Charts ein.

Nun erscheint ihr neuer Longplayer „DUSTY NIGHTS“ und das sogar mit Pauken und Trompeten. Schon allein „MORRISON & ME“, der erste Track des Albums, ist ein schwitzend groovender Fiebertraum im Dschungel, ein psychedelisches Prog-Rock-Brett, textlich basierend auf einem fiktiven, aber wohl sehr unangenehmen Treffen des AVOCADOCLUB mit Altmeister Van Morrison.

„DUSTY NIGHTS“, das Titelstück des Albums, schlägt ganz neue Töne an, und zeigt zugleich die große Qualität dieser Band: ihr traumwandlerischer Umgang mit musikalischen Stilen: AVOCADOCLUB können klingen wie Madness, die Beatles, oder Elvis Costello, aber eben auch wie ein Horde Indianer auf Peyote, alles im selben Song.Zeitweise wirken sie dennoch verträumt um dann direkt das Feld wieder von ganz hinten aufzuräumen.

Doch überzeugt euch am Besten selbst und hört in die Scheibe rein. Ihr werdet begeistert sein.

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