Albumcheck | Blackwood von Bjørn Berge

Bjørn Berge ist der wohl hardrockigste aller Blueser. Und schafft das auch noch akustisch. Dabei macht es ihm gar nichts aus, auch mal allein auf der Bühne zu stehen. Mr. Berge sprüht vor Energie und Spielfeuer. Zwischendurch covert er Motörhead, je nachdem wie er gerade Lust hat. Mit seinem neuen Album “Blackwood” zeigt der Norweger mit zwei Ausnahmen wieder als alleinigen Komponisten und ein Stück back to the roots.

Neben einem schönen Digipack ist auch das Booklet sehr gehaltvoll gestaltet. Die insgesamt 11 Tracks sind originell und zeugen von einem immensem Enthusiasmus, den Berge bei den Aufnahmen ergriffen haben muss.

Wie schon das vorige Album ist auch „Black Wood“ ein Schmelztiegel von Stilen und Klängen. Neben der Originalkomposition „Once Again“ sind überraschende Cover-Versionen von Sleepy John Estes („Going to Brownsville“) und Joni Mitchell („Woodstock“) zu hören.

Jedes neue Album“, so Bjørn, „ist Ausdruck meiner Lust, Stil und Spielweise zu verbessern. Ich will so viele Menschen wie möglich erreichen.“ Dem wird beim Hören dieser Stücke niemand etwas entgegenzusetzen haben. Während Bjørn Berge seine ausgedehnte Tournee vorbereitet, die das Erscheinen der CD begleitet, denkt er schon über ein neues Projekt nach: „Vielleicht ist der Moment für eine Kompilation gekommen. Wer weiß?

Schön anzuhören und stimmungsvoll ist der Longplayer auf jeden Fall. Die unverwechselbare Art des Norwegers beglückt jeden Zuhörer und hält eine große Vielfalt an musikalischen Genüssen bereit.

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