Albumcheck | Black Rainbows von Brett Anderson

„Black Rainbows“ heißt das neue Werk des ehemaligen Suede Sängers Brett Anderson. Es wurde bereits letzte Woche auf Embassy of Music veröffentlicht. Mit seinem mittlerweile vierten Solo-Album schafft es der britische Sänger und Songwriter sich neu zu erfinden. Sechs Jahre nachdem er Suede aufgelöst und in denen er drei balladeske Solo Alben veröffentlicht hat, kehrt Brett Anderson mit einem Band Album zurück. Nach den Reunion-Konzerten waren die Hoffnungen hoch, dass es neues Material von Suede geben könnte. Doch Anderson legte lieber allein eine neue Platte aufs Parkett.

Waren die letzten Solo-Alben verhältnismäßig ruhig, erscheint „Black Rainbows“ in einem neuen Licht. Diesmal hat es sich der Künstler nicht nehmen lassen auch mal richtig Tempo aufkommen zu lassen. Als „tragischer Songwriter“ bekannt, rockt das neue Werk auf eine angenehme Art und Weise.

Ferner präsentiert sich „Black Rainbows“ mit mit grossartigen Melodien, herrlichen Lyrics und einem lange zurückgehaltenen Pathos, der auf ganzer Linie überzeugt. Die 10 Songs wirken nicht mehr so sperrig, wie die auf Andersons letzten Alben. Britpopklänge finden ebenso Einfluss wie Krautmusik, Gitarreneinspielungen und treibenden Rhythmus. Die Texte sind wie immer brilliant geschrieben.

Düster, mystisch, tragisch, sehnsüchtig. Doch immer gepaart mit einer gewissen Hoffnung und zusätzlich mit Romantik gewürzt. Abschließend lässt sich anmerken, dass es sich bei „Black Rainbows“ wohl um das bisher beste Soloalbum von Brett Anderson handelt. Weiter so!

Anspieltipps:

  • Unsung
  • Brittle Heart
  • Crash about happen
  • In the House of Numbers

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