Albumcheck | Beg, Steal & Borrow von M4

Eigentlich hatten wir gedacht, dass die Spezies „Boyband“ spätestens mit Take That zumindest in UK ausgestorben sind. Doch nun sind wir mal wieder eines besseren belehrt worden. Denn setzt die Boyband M4 alles daran auch den deutschen Markt zu erobern. Es ist die Leidenschaft, welche die Jungs über die Jahre hin verbindet und M4 wachsen lässt. M4 sind mit den Boybands und dem Pop der 90er aufgewachsen. Was hindert also Sparx, Glenn, MJ, Mark und Johny daran auch Musik zu machen und es ihren Vorbildern gleichzutun? NICHTS! Aus diesem Grund haben sie ihre Songs auf die Scheibe „Beg, Steal & Borrow“ gepresst. Ihr Debütalbum wurde am 30. September auf Neo Membran / Sony Music veröffentlicht.

Auf dem 16 (!) Titel starken Longplayer „Beg, Steal & Borrow“ präsentieren sich die Jungs in gewohnter Boyband-Manier. Sie bedienen sich dem Klischee, welches einer Boyband immer anhaftet. Aalglatt und ausgefeilte Kompositionen, die zudem von Liebe handen. Jeder Teenie unter 15 dürfte mit den Texten von M4 anfangen von der ersten Liebe zu träumen. Über die musikalische Qualität lässt sich bekanntlich streiten. Stimmlich haben die Jungs sicherlich Talent, doch ist dies ausreichend?

Wer soll heute bitte schön noch glauben, dass sich eine Boyband zufällig zusammen gefunden hat und natürlich noch gleich einen hochrangigen Manager (Ex Michael Jackson Manager Dieter Wiesner) aufgetrieben hat? Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Ähnliches kann man auch dem Album entnehmen.

Der große Wurf ist es leider nicht. Trotz einiger schöner Nummern.

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