Albumcheck | Before the Dinosaurs von Aura Dione

Es macht doch immer wieder Spaß Kritiken über Musik schreiben zu können, vor allen Dingen wenn einem die Musik gefällt. Ähnlich ergeht es mir mit dem neuen Longplayer „Before the Dinosaurs“ von Aura Dione. Die erste Single-Auskopplung „Geronimo“ sollte nur ein Auftakt für ein grandioses Werk sein. Das neue Album „Before the Dinosaurs“ belegt eindrucksvoll die musikalische Evolution der charismatischen Sängerin. „I Will Love You Monday (365)“, ihren internationalen #1-Hit, wirst du vermutlich – vielleicht sogar ohne es zu wissen – noch mit-trällern können. Und auch das neue Werk animiert zum Mitsingen.

Vielleicht werdet ihr mich rügen, denn normalerweise erhalten sämtliche Künstler bei uns Abzüge, wenn ein Longplayer sich mit weniger als 10 Songs präsentiert. Doch diesmal will ich Milde walten lassen, da das Album mehr als auf ganzer Linie überzeugt. Seitdem ich die CD das erste Mal in Player schob, läuft die Platte bei mir rauf und runter. Mindestens ein täglicher Ohrwaschgang muss schon sein.

„Before the Dinosaurs“ verbreitet gute Laune. Dänemarks Pop-Chamäleon hat es wieder geschafft ein herausragendes Werk zu veröffentlichen. Auras Stimme und ihre Musik gleichen einer verbotenen Frucht : hat man erst einmal davon gekostet, kommt man nicht mehr davon los.

Dass die Sängerin ein musikalisches Ausnahme-Talent ist, bestätigt sich nun auch mit diesem Album. Glänzen kann die Künstlerin dabei mit dänischen, spanischen, französischen und faröischen Wurzeln, die sich in ihrer Musik widerspiegeln. Sie fesselt den Zuhörer als großartige Geschichtenerzählerin und malt atemberaubende Bilder mit ihrer Stimme und ihrer Musik. Sie entführt den Ohrenzeugen, begleitet ihn auf einer atemberaubenden Reise und setzt ihn wohlbehalten zu Hause wieder ab. Ganz großes Kino.

Und dass die Scheibe ihre Anhänger finden wird, liegt zuletzt auch daran, dass Aura Dione mit dem Star-Produzent David Jost, der schon für Lady Gaga, Limp Bizkit, Keri Hilson, Tokio Hotel tätig war,zusammengearbeitet hat. Zusätzlich wurde der Longplayer von dem Grammy preisgekrönten Produzenten Rick Nowels (Madonna, Nelly Furtado, Dido, Jewel, Colbie Caillat) co-produziert. Macht euch also auf ein grandioses Ohrenfeuerwerk gefasst.

Als “Progressive Pop Poetry” beschreibt Aura selbst ihren Sound. Da muss ich ihr Recht geben. „Before the Dinosaurs“ gehört für mich zu den besten Alben in diesem Jahr.

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