Albumcheck | Astronaut von Effi

Was passiert, wenn ein Songwriter, ein Elektroniker, ein Poet, ein Indie und ein Grazer zusammenkommen? Ganz genau. Es ergibt eine seltsame Mischung. Wenn diese Mischung sich in ein und derselben Person zusammenfügt, hat man es wahrlich mit etwas besonderem und einzigartigem zu tun. Effi ist so etwas besonderes. Aber psssst. Effi gehört noch zu den kleinen Geheimtipps, die sich am heimischen Indiehimmel tummeln. In Österreich gilt er als DIE Entdeckung des Jahres. Nun hat Effi alias Thomas Petritsch sein Debütalbum „Astronaut“ veröffentlicht.

Die Besonderheit von Effi: er komponiert Musik genreübergreifend. Es wirkt Erfrischend, was der Multiinstrumentalist alles so in einen musikalischen Topf wirft. Effi ist ein Popsänger, ein folkiger Geschichtenerzähler und irgendwie auch eine Art Rapper. Zudem präsentiert er sich als Autodidakt, schließlich hat er sich von der Gitarre über Tasteninstrumente bis zur Harfe alles selbst beigebracht. Die meisten Instrumente hat Effi selbst im Studio eingespielt.

Seine musikalische Unbekümmertheit erscheint nicht trivial. Seine englische Sprache ist akzentfrei! Was auch sicherlich daran liegt, dass er Neuseeland als Straßenmusiker bereist hat. Außerdem war er in Russland, Estland und auch in Deutschland unterwegs.

Vorsorglich versorgt Effi sein Publikum mit Gute-Laune bringenden Ohrwürmern. So zaubert der Künstler warme Sommerzeiten in den Herbst und die anstehenden Wintertage.

Wer Jack Johnson mag, wird auch Effi mögen. Gelungenes Debüt. Mehr davon.

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