Albumcheck | Tomorrow’s World von Erasure

Vince Clarke und Andy Bell haben die Musikgeschichte der 80ern, 90ern und 00er Jahre um zeitlose Pop-Hymnen wie „A Little Respect“, „Sometimes“, „Victim Of Love“, „Ship Of Fools“, „Chains Of Love“, „The Circus“ und „Breathe“ und Tausend andere bereichert. In ihrer englischen Heimat erreichten Erasure mit Alben wie „The Innocents“, „Wild!“, „Chorus“ und dem Startschuss des weltweiten ABBA Revivals „Abba-esque“ gleich fünfmal hintereinander die Nummer 1 Position. Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum haben Erasure nun ein neues Album namens „Tomorrow’s World“ veröffentlicht.

Am Freitag ist der Longplayer auf dem Label Mute Records erschienen. Nach nun mehr als 25 Millionen verkaufter Alben und mehr als 30 Hits wird nun die Erfolgsgeschichte von Erasure weiter geführt. Ausgestattet mit (leider!) nur neun Titeln schickt sich „Tomorrow’s World“ an die Charts im Sturm zu erobern. Als Produzenten haben sich Andy und Vince den britischen Eletropop-Star Vincent „Frankmusik“ Frank ins Boot geholt, der bereits mit Lady Gaga, den Pet Shop Boys und Ellie Goulding Kollaborationen verwirklichen konnte.

Herausgekommen ist ein Manifest des zeitlosem Songwriting und des opulentem Electro-Sound, dass sich wie ein roter Faden durch den Longplayer zieht. Unweigerlich merkt man, dass sich Erasure verjüngt haben. Nostalgiker werden jedoch enttäuscht sein. Besonders positiv stechen die beiden Songs „Just when i thought it was ending“ und „You’ve got to save me right now“ hervor.

Gute Songs kann Vince Clark also immer noch schreiben, allerdings ist Erasure mit „Tomorrow’s World“ nicht der große Wurf gelungen, da man sich erst an den veränderten Sound gewöhnen muss. Ansonsten ist die Platte grundsolide.

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