Albumcheck | Saxobeats von Alexandra Stan

Der Sommer ist noch nicht vorbei. Nachdem Alexandra Stan mit ihrem Song Mr. Saxobeat die Charts stürmte und den Dancefloor in den Clubs zum kochen brachte, kommt am 09. September ihr Komplett-Wer „Saxobeats“ auf den Markt. Die junge House Sängerin ist eine der wenigen rumänischen Künstlerinnen, die in den deutschen Media-Control-Charts einen Nummer-1-Hit landen konnten. Man darf gespannt sein, ob ihr das auch mit ihrem Debütalbum „Saxobeats“ gelingt.

Zuerst einmal möchten wir festhalten, dass die junge Musikerin sämtliche Klischees bedient. Aufreizendes Outfit, verführerisches Gehopse auf der Bühne und ein einfacher, aber eingängiger Sound. Für Kids genau das Richtige. Das scheint das große Erfolgsrezept der Rumänin zu sein. Von Kritikern gehasst und von Hörern geliebt. Was sagt das aus? Nichts. Denn anhand unserer Besucherzahlen können wir feststellen, dass Alexandra Stan mit auf den ersten Plätzen zu finden ist.

Bei Alexandra Stan kann es sich um ein Popsternchen handeln, welches in ein paar Jahren schon wieder von der Bildfläche verschwunden ist. Allerdings birgt die Sängerin das Potenzial einer Weiterentwicklung. Es ist also weder Hopfen noch Malz verloren.

Auf ihrer Scheibe sind 13 Titel vertreten. Mit dabei ist auch der Track „Lollipop“, den Stan bereits 2009 veröffentlichte. Die Songs klingen leicht französisch angehaucht. Nette Dancetracks zum Party machen, allerdings nicht zum „steil“ gehen.

Die Lieder sind sauber und auf schnellen Hitcharakter produziert, es bleibt wenig Platz für Überraschungen. Die Persönlichkeit der Sängerin ist nur zu erahnen. Ab dem neunten Lied finden sich nur noch Remixe auf der CD. Das ist ein wenig mau, da der Ohrenzeuge den Eindruck erhalten könne, dass es zu mehr nicht gereicht hat oder die Sängerin nicht mehr im Repertoire hat.

Das Potenzial von Stan kann man bei den Songs „Show me the way“ und „Bittersweet“ entdecken. Für uns die besten Tracks auf der Scheibe. Gute Laune kann man jedoch auf dem Longplayer finden. „Saxobeats“ wird sicherlich seine Käufer finden, der große Wurf ist es allerdings nicht geworden. Zuviel Einheitsbrei.

Anspieltipps:

Lollipop
Show me the way
Bittersweet

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