Albumcheck | Permanent Transient von Lake Cisco

Zwei Jahre dauerte die Selbstfindungsphase der Köln/ Koblenzer Band Lake Cisco. Ein Jahr hatte sich die Formation intensiv auf das Songwriting konzentriert. Das Debütalbum „Permanent Transient“ hat die Band schließlich im Dezember 2010 zusammen mit Produzent Markus Reuter im Horus Sound Studio aufgenommen. Der Prozess sollte auch noch einmal ein Jahr dauern. Die Post-Progressive-Band versuchte von Anfang einen roten Faden, der sich durch das Album zieht, zu erschaffen. Angespornt durch den Besetzungswechsel am Schlagzeug hat sich etwas einzigartiges entwickelt. Das entstandene Konzeptalbum, das sowohl musikalisch von Song zu Song ineinander übergeht und sich gegenseitig aufbaut, ist auch textlich sehr gelungen. Der Lonplayer „Permanent Transient“ ist dynamisch.

Den Zuhörer erwarten eine CD mit einer Laufzeit von 56:26 Minuten und insgesamt 13 Tracks. Zu treibendem Gitarrensound gibt es kleine, aber feine elektronische Spielereien zu hören. So lässt sich das Werk nicht in die Schublade des Prog-Rock stecken, denn auch leise und melodiöse Töne finden auf dem Longplayer „Permanent Transient“ ihren Platz und sind zudem noch liebevoll ausgearbeitet. Hier wurde ganz nach dem Motto: „Liebe zum Detail“ gearbeitet.

Im Vordergrund transportiert die einprägsame Stimme von Frontmann Florian Sczensy die tiefgründigen Texte in die Ohren der Zuhörerschaft. Das Debütalbum der Jungs ist energiegeladen und brilliert durch seine klangliche Vielfalt. Aus diesem Grund wird der Ohrenzeuge immer wieder aufs Neue überrascht. Wirklich klasse gemacht. Prädikat: Hoffnungsträger!

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