Albumcheck | EAR von Boundzound

In der Musik von Demba Nabeh Boundzou alias Boundzound wird man in den HipHopPop-, Reggae-, Dancehall-Kosmos geschossen. Erfahrungen konnte Boundzound als einer der drei Frontmänner von Seed ausreichend sammeln. Doch in ihm steckt mehr. Er produziert, textet, singt, legt Platten auf, spielt Klarinette und wirkt als bildender Künstler. Das Cover zu seinem aktuellen Album „EAR“ hat er selbst gestaltet. Es hat vier Jahre gedauert bis Boundzound sein zweites Werk veröffentlicht hat.

Obwohl die Scheibe etwas von Seed hat, findet Boundzound dennoch seinen eigenen Stil. Wirkliche Kracher bilden die Tracks „Doku“, „Bang“ und „Love Loaded Gun“. Der Longplayer kann die unterschiedlichsten strotz Tanzbodenfetzen aufweisen, die sich nicht nur auf Dancehall oder Electro beschränken. Die Hip Hopper kommen ebenso auf ihre Kosten. Passend dazu die charismatische und tiefgründige Stimmlage von Boundzound. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter und ein anderes Klangverständnis.

Boundzound hat seine Stücke sauber und klar produziert. Wir sind gespannt, wie sein zweites Album „EAR“ bei der Zuhörerschaft ankommt. Wir befinden den Longplayer sehr solide.

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