Albumcheck | Asphalt von Maxim

Der 29-jährige Singer und Songwriter Maxim Richarz alias „Maxim“, 29-jähriger Songschreiber hat am vergangenen Freitag sein Album „Asphalt“ auf Rootdown Records veröffentlicht. Es ist mittlerweile das dritte Werk des Künstlers. Maxim versteht es, Geschichten um kleine Alltagserfahrungen zu spinnen, die textlich ganz ohne Plattitüden oder kryptische Bilder auskommen und dem Hörer dennoch genug Raum zum Mitfühlen bieten. Jeder Hörer darf also gespannt sein.

Der Inhalt des Longplayers: Es scheitern Beziehungen („Alles versucht“, „Meine Worte“), ferner erleben die Zuhörer die Unwägbarkeit der Anziehung („Es gibt da was“) und Maxim setzt sich mit den materiellen Verwirrungen des „Hier und Jetzt“ („Schaufenster“, „Immer einen Kopf“) oder einer gesellschaftsumspannenden Paranoia („Gefährliche Zeiten“) auseinander. Abgerundet wird „Asphalt“ letztlich durch einen Hoffnungsschimmer („Immer wenn ich pleite bin“), mit dem einzigen Gastbeitrag von Label-Kollegin Jaqee.

Teilweise klingt die CD „Asphalt“ etwas traurig oder melancholisch. Die Texte machen nachdenklich. Sicherlich keine leichte Kost für den Zwischendurch-Hörer. Im Gegensatz zu Maxim’s letzten Alben findet sich darauf kein Reggae mehr wieder. Maxim hat den Focus ganz klar auf Gitarrensound und auf seine Texte gelegt. Im Laufe seiner Karriere hat sich seine Stimme weiterentwickelt und klingt nicht mehr so wie am Anfang. Allerdings steht ihm der neue Stil gut zu Gesicht. Auch wenn einige Fans enttäuscht sein könnten. Aber hey: es ist gut, wenn sich ein Künstler weiterentwickelt.

Reinhören lohnt sich also.

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