Singlecheck | Tamba von Y’akoto

Da packt man die CD aus und hat eine Scheibe in der Hand, die einem Vinyl ähnelt. Soweit schon mal nicht schlecht. Die Rede ist von der Tamba EP von der jungen Künstlerin „Y’akoto“. Ein etwas ungewöhnlicher Name. Doch die 23 jährige Sängerin hat deutsche und ghanaische Wurzeln. In Hamburg geboren, in Ghana aufgewachsen und zwischenzeitlich in Kamerun, Togo und dem Tschad gelebt; da bleibt es nicht aus, dass ein breites musikalisches Verständnis bekommt. Zusätzlich hat Y’akoto einen Abstecher in Paris und Lomé gemacht. Ziemlich viel Lebenserfahrung für eine junge Frau.

Bereits ihr ganzes Leben hat sie mit einer großen Vielfalt von musikalischen Einflüssen verbracht. In jungen Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Mit 13 Jahren sang sie bereits in einer Band. Danach folgte ein langer Lernprozess, der sie zu einer Solokünstlerin reifen ließ. Demnächst wird ihr Debütalbum „Babyblues“ erscheinen. Vorab gibt es jedoch einen kleinen Vorgeschmack mit ihrer EP „Taamba“. In dem Album und der EP stecken ungefähr zwei Jahre harte Arbeit.

Die Musik von Y’akoto ist sehr abwechslungsreich. Sämtliche Songs hat sie selbst geschrieben und komponiert. Die Wahl-Hamburgerin kehrt mit ihren Songs ihr innerstes nach außen. Trotz der ungeheuren emotionalen Tiefe ihrer Tracks wirken die Melodien beschwingt und leicht. Soul-Klänge werden mit Akustik kombiniert, auch Afro-Klänge sind zu vernehmen. Die EP verspricht schon einmal gutes, wir sind gespannt auf das Album.

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