Albumcheck | Youth von Southerly

Es ist der neue Longplayer „Youth“ von Southerly erschienen. Nun hat das Warten ein Ende. Die Zeichen bei Arctic Rodeo stehen schon wieder auf grün. Bis zur entgültigen VÖ hatte sich der Bandleader Krist Krueger eine Besonderheit einfallen lassen. Auch wir haben schon darüber berichtet. So gab es einen Album Countdown. Insgesamt konnten sich die Fans der Band zwölf Songs, die nicht auf dem aktuellen Album erschienen sind, aber aus den “Youth” Sessions stammen, von der Homepage der Jung downloaden. Gratis versteht sich.

Den Link haben wir euch bereits mitgeteilt und wir hoffen, ihr habt die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Doch wir wollen natürlich über zwölf Song starke Album berichten. So kann man den neuen Longplayer als melancholische Erkundung unterschiedlicher Lebensphasen bezeichnen. Geprägt von einer gewissen Melancholie und einer Portion kindlicher Unbekümmertheit präsentiert sich das Werk als durchdachtes und nuancenreiches Pop/Rock/Singer-Songwriter Album.

Es klingt so ganz anders, als der letzte Longplayer des erfahrenen Tontechnikers, Labelmanagers und Booking Agent Krueger. Trivial könnte man behaupten, die Band wäre „erwachsen“ geworden. Doch kann man mit einem Wort ein Album beschreiben? Wohl eher nicht.

„Youth“ wirkt düster, kann den Zuhörer durch seine unauffällige Anmut sogleich in seinen Bann ziehen. Die Musik gleicht den Geschehnissen, die ein Jeder in seinem Leben erfährt. Neben dröhnenden Gitarrenakkorden, finden sich mutige Akustikgitarrenklänge und herrschaftliche Pianoklänge in den Songs wieder. So sorgt Greg Sages Effektgitarre für einen besonderen Sound.

Die richtigen Wörter um „Youth“ zu beschreiben, wären: anmutig, behutsam, düster, hoffnungsvoll und zauberhaft. Das sagt doch alles aus, oder nicht?

Anspieltipps:

  • Do we believe
  • Sacrifice
  • Without a cause

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.