Albumcheck | Manhay von Daan

„Manhay“ nennt sich das Album des belgischen Sängers Daan Es ist bereits am 22. Juli erschienen. Wir haben uns ein wenig Zeit mit der Beurteilung gelassen, da Daan nun einmal sehr anspruchsvolle Musik macht, die man erst auf sich einwirken lassen muss. Dabei ist überraschendes zutage gekommen. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Musik von Daan und Johnny Cash ist nicht von der Hand zu weisen. Der Longplayer „Manhay“ beheimatet insgesamt 12 Songs, die sehr stimmungsvoll klingen.

Dabei wollen wir betonen, dass die Platte keinesfalls so „neu“ ist. Schließlich konnte Daan vier belgische Grammy’s für den Song „Icon“ und das Album „Manhay“ einheimsen. Da ist es nur verständlich, dass der eigentliche Grafik-Designer nun seinen Siegeszug durch das übrige Europa antreten möchte.

Die Titel wirken frisch und modern. So finden sich Elemente aus Country, Indie, Noise und Pop auf dem Album. Der Longplayer entwickelt während seiner Spielzeit eine gewisse Eigendynamik, die sich positiv auf den Zuhörer auswirkt. Eine wohltuende Atmosphäre verbreitet sich. Die Wandel zwischen den einzelnen Genres und das Zusammenspiel der einzelnen Stile klingen teilweise etwas schräg, passen allerdings gut zusammen. Dem Hörer wird viel Abwechslung geboten. Langsame Stücke sowie rockiger Sound und poppige Kompositionen wechseln sich ab. „Manhay“ ist eine kleine aber feine Indieperle, geführt von einer feinen Feder. Zuhören lohnt sich. Daans Stimme komplettiert das Gesamtbild hervorragend.

Anspieltipps:

Friendly Fire
Decision
In your eyes

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