Albumcheck | Hin und weg von Berlin Boom Orchestra

Seit fünf Jahren sind Berlin Boom Orchestra als „Band“ zusammen und haben sich in dieser Zeit schon einen guten Ruf aufbauen können. Im letzten Jahr wurden Berlin Boom Orchestra von der Deutschen Rock & Popstiftung als „Beste Reggaeband Deutschlands“ geehrt und konnten zudem den ersten Platz für das „Beste Reggaealbum Deutschlands“ ergattern. Nun legt die Band mit dem Longplayer „Hin und weg“ noch einen nach. Für die Aufnahmen und das Mastering des Albums konnte sich das „Orchestra“ den hochgelobten Kraans de Lutin ins Boot holen, der ja bereits große Erfolge mit Culcha Candela vorweisen kann.

Eine Zusammenarbeit, welche wirklich gelungen ist. Handmade music aus Deutschland, die sich bereits im Berliner Musikdschungel durchsetzen konnte. Der Zuhörer findet eine gewaltige Portion Musik, die sich auf 18 Songs verteilt. Neben einem aussagekräftigen Booklet und einer schön gestalteten CD, hat ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf dem Album „Hin und weg“ ihren Platz gefunden.

Die Texte sind gesellschaftskritisch und beschäftigen sich teilweise mit persönlichen Schicksalsschlägen und mit allem anderen, was so im täglichen Leben passiert. Soundtechnisch steht die Scheibe ganz weit oben. So werden die Drums mit Gitarre untergehoben und mit Reggae und Ska vermischt. Balkan sowie Dub werden in einer richtigen Würze hinzugefügt und fertig ist eine wundervoll stimmende Musikmahlzeit. Mehr kann man sich nun wirklich nicht wünschen.

Sollte sich die Entwicklung von Berlin Boom Orchestra weiterhin so rasant verbessern, dann steht ihnen der Weg in den Reggae-Olymp offen. Mehr als eindrucksvoll, was das Orchestra da abgeliefert hat. Auf jeden Fall hochwertig und definitiv ein Kaufkandidat, der dazu noch gute Laune verbreitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.