Albumcheck | Extreme Country von Various Artist

Am 22. Juli ist eine neue Compilation namens „Extreme Country“ auf Edel:Records erschienen. Bei dem Album handelt es sich allerdings nicht um eine altmodisch klingende Country-Platte. Vielmehr hat der renommierte Nashville Produzent Michael Salacuse eine schöne Zusammenstellung von Country-Musik gefunden, die mit modernen und frischen Tönen nahezu überrascht. Die 15 Tracks auf „Extreme Country“ passen gut zueinander und legen einen Grundstein für eine neue Country-Generation.

Bei der Compilation fällt auf, dass hauptsächlich weibliche Young-Country-Stars vertreten sind. Der Qualität schadet dies jedoch nicht. So sorgt beispielsweise die hübsche Brandi Nicole mit dem Track DJDJ für ausreichende Stimmung. Das klingt gar nicht so richtig nach Country, sondern eher nach gutdurchdachtem Pop mit einzelnen Country-Elementen. Für frischen Wind ist die junge Melissa Fuller zuständig. (Hübsch ist sie übrigens auch). Ferner zeigt Laurie Killian Starr ihr Können. Die männliche Gattung darf natürlich nicht zu kurz kommen. So haben Craig Campbell und Bart Hansen ebenfalls ihren Auftritt. Ja, Michael Salacuse hat Geschmack und ein gutes Händchen. Zumindest was das äussere Erscheinungsbild angeht. Doch es muss auch der Inhalt stimmen; und er stimmt. „Extreme Country“ überrascht auf ganzer Linie. Man darf sich also nicht wundern, warum Country-Musik in den USA so beliebt ist.

Tolle Platte mit vielen Pop-Elementen. Hörbar auch für den europäischen Markt. Lasst euch vom Namen der Compilation nicht irritieren. In „Extreme Country“ steckt viel Gutes drin. Vielleicht hätte man den Longplayer besser „Country goes Pop“ nennen sollen. Wir sagen „Daumen hoch“.

Anspieltipps:

  • DJDJ
  • Working on a better day
  • Cowboy up

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