Albumcheck | Die Stille danach von Yvarius

Es gibt Musiker, Maler, Tänzer, Autoren, Poeten, Designer, Grafiker und Weltenwanderer. Und es gibt Personen, die sind alles in einem. Einer dieser Menschen ist Yvelle von Alzheim. Paart sich dazu ein Virtuose auf dem Klavier hinzu, der gleichzeitig ein hervorragender Komponist ist, kann dies eine wundervolle Symbiose ergeben. In diesem Fall möchten wir Marius Furche benennen.

Würden wir also eine mathematische Gleichung anwenden, hieß es also Yvelle von Alzheim plus Marius Furche ergibt Yvarius (zum Quadrat). Führen wir einen musikalischen Vergleich an, könnte man Yvarius als männliches Pendant zu Alexandra oder Daliah Lavi ansehen. Yvarius muss sich für die vorweg genannte Aussage überhaupt nicht schämen. Wer die Lieder der beiden Sängerinnen kennt und diese mit den Titel von Yvarius vergleicht, wird schnell eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Im Winter letzten Jahres hat das Duo ihr Debütalbum „Die Stille danach“ veröffentlicht. Die beiden Künstler haben den Longplayer selbst produziert und gemastert. Den Vertrieb haben Yvaruis erst einmal ohne Label oder Agentur auf ihrer eigenen Homepage www.yvaruis.de und Facebook gestartet.

Dem schlauen Betrachter ist schon allein die Idee, welche hinter dem „Band“-Namen steht ins Auge getreten. Neben den herrlichen und einfühlsamen Kompositionen verzaubern poetische Wortspiele den Zuhörer. Obwohl Yvarius zwischen den Genres wandern und nicht einzuordnen sind, setzen sich die „Ohrenzeugen“ sofort gebannt hin und lauschen den tiefgreifenden Texten und bedächtigen Klängen.

Das Duo begleitet den Hörer auf einer musikalische Reise, die sanft und anmutig über die ruhige See führt oder sich über die Höhen der Berge ergießt. Der Titel des Albums ist passend gewählt. „Die Stille danach“ hält für einen kurzen Moment die Zeit an. Das Album ist ein anmutiges und anspruchsvolles Werk. Bezaubernd und zeitlos zugleich.

Die Kompositionen und die textliche Umsetzung sind sehr gut gelungen.

Anspieltipps:

  • Nimm mein Herz
  • An mein Kind
  • Genieße die Stille (eigene Interpretation von Enjoy the silence, Depeche Mode written by Martin Gore)
  • Vielleicht an stillen Tagen
  • Wohin

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