Albumcheck | Big Spring von Helgi Jónsson

Im Internet feiern viele Künstler große Erfolge. Von vielen hätte man vielleicht nie etwas zu hören bekommen, würde es nicht die Errungenschaften der modernen Technik geben. Schon das Album „For The Rest Of My Childhood“ des Isländers Helgi Jónsson aus dem Jahr 2009 beeindruckte. Nur knapp drei Jahre später erscheint nun der Longplayer „Big Spring“, welches Helgi bereits im Januar mit der “Blindfolded” EP ankündigte. Man muss zugeben, dass der Musiker seinen ganz eigenen Stil hat.

Die zwölf Tracks sind nahezu eklektisch. Sie entwickeln eine gewisse Eigendynamik und schaffen eine geladene Atmosphäre. Auf die Ohren bekommt man Helgi in intimen Momenten mit seiner Akustik-Gitarre, gefolgt von athosphärischen Falcett-Stimmen zum Piano, hinzu treffen sich tief bedrohliche Posaunen, es finden sich Wände aus E-Gitarren-Sound.

Helgi Jónsson, der über sieben Instrumente spielt, vereint auf „Big Spring“ facettenreiche und komplexe Arrangements zu einem einzigartigem Klang, bei denen er auf seinen klassischen Background zurückgreift.

Der Isländer ist wirklich ein unglaubliches Talent. Die Platte ist für ruhige Stunden genau das Richtige.

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