Albumcheck | A collection of early recordings von Thos Henley

Da reißt einem doch glatt die Hutschnur. Wir kann ein so kunstvoller Sänger solange unendeckt bleiben. Mag es vielleicht daran liegen, dass Thos Henley in dem Dorf Netley in Südengland aufgewachsen ist und durch die englischen Landstriche gewandert ist? Mit seiner krummen akustischen Gitarre hat er es doch auch nach Schweden, Frankreich und Griechenland geschafft. Zu Fuß versteht sich. Und dabei kann man ihn sich so richtig vorstellen. Singend und wandernd durch die Gegend ziehen. Eine Art Minnesänger im modernen Gewand.

Bereits im April ist der Longplayer „Thos Henley – A Collection Of Early Recordings“ bei K&F Records erschienen. Sie sind ebenso begeistert von dem jungen Engländer.

Wie sehr wir in den jungen Thos Henley verknallt sind, haben wir mehrfach aus unserem verwinkelten Dresdner Hinterhofbüro herausgeschrieen. Und weil das einfach nicht besser wird, gibt es jetzt die „So English EP“ des stimmgewaltigen Briten als Gratis-Download auf kfrecords.de. Ganz ohne Haken und Mailadressen-Abzocke.

Damit ihr davon profitieren könnt, haben wir selbstverständlich den Link für euch:

Zum kostenlosen EP-Download geht es hier:
http://kfrecords.de/content/blogcategory/22/45/

Zum Download der So English-Single (radiotauglich in HQ) gelangt man ebenfalls über diesen Link:
http://kfrecords.de/content/blogcategory/22/45/

Aber zurück zum Album „Thos Henley – A Collection Of Early Recordings“. Es scheint, als wäre Thos Henley der letzte verbliebene Romantiker. Dabei sind die Aufnahmen zum aktuellen Longplayer bereits zwischen seinem 20. und 23. Lebensjahr entstanden. Es ist schon erstaunlich, wie großartig der junge Mann seine Geschichten in Lieder verpackt. Hier und da ein paar erfundene Kleinigkeiten hinzugesetzt. Fertig ist ein glanzvoller Soundtrack, der seine Wahrheit im kleinen Detail offenbart.

Doch bevor wir zu poetisch werden und wir nur noch schwadronieren, überlassen wir dies dem Musiker Thos Henley.

Ja, und leider ist der Longplayer nur mit zehn Songs bestückt, doch wer auf der Straße rumrennt, hat sicherlich besseres zutun, als sämtliche Kompositionen ständig auf Papier zu bannen. Viel wichtiger ist es, diese umsetzen zu können. Man könnte die Lieder des Musikpoeten als Straßenmusik abtun, doch hier hat man es eher mit für die Ohren schmeichelhaften Folk zu tun. Dieser erscheint noch nicht einmal aufgesetzt, sondern kommt direkt aus der Seele des Interpreten.

Wirklich ein sehr schönes und anspruchsvolles Werk!

Anspieltipps:

  • Balancing Books
  • So English
  • Henrietta

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