Betontod | Das neue Album der deutschen Rocker ist im Anmarsch

Freut Euch auf das tolle neue Werk der deutschen Rocker BETONTOD. Der fünfer steht seit 20 Jahren für deutschsprachige Arschtritt-Mucke, die sich gern den gängigen Schubladen entzieht. Daran ändert sich auch auf dem aktuellen Longplayer „Antirockstars“ nix. Die Kerle rocken! Mal im Punk wildernd, mal mit druckvoller Metal-Attitüde, mal wütend, mal sentimental: immer nachvollziehbar, ehrlich und direkt, immer BETONTOD! Die Rheinberger spielen Hunderte von Headlinerkonzerten, tauchen auf Riesenfestivals wie dem Wacken Open Air und dem GOND auf und bleiben dennoch immer „Antirockstars“: zum Anfassen, mit direkten Aussagen und nach wie vor unter dem Motto „Gebt uns 5 Minuten, eine große Bühne und das Publikum, den Rest besorgen wir!“

Falls es überhaupt noch eines erklärenden Statements zu Betontod bedurfte, so liefern ihn die Musiker nun selbst: ´Wir sind wir` heißt der programmatische Titel eines der Stücke ihrer neuen EP KEINE POPSONGS (VÖ. 24. Juni 2011), das in der unmissverständlichen Refrainzeile kulminiert: „Wir sind wir und wir bleiben wer wir waren, schon seit 20 Jahren!“ Es ist diese überzeugende Mischung aus Selbstbewusstsein, Eigensinn, Ehrlichkeit und Loyalität, die Betontod zu dem gemacht hat, was sie heute sind: eine der charismatischsten deutschen Rockgruppen der Gegenwart. So eindeutig wie ihre Aussagen ist auch die Musik dieser Band: ROCK! „Natürlich gehört dazu auch, dass man die Grenzen seiner Möglichkeit dann und wann auslotet, also zwischendurch auch schon mal im Metal wildert oder rotzige Punk-Attitüden zulässt“, erklärt Gitarrist Frank Vohwinkel und fügt hinzu: „Man kann seine eigenen Wurzeln sowieso nicht verleugnen, also warum sollten wir es versuchen?“

Vohwinkel hat Betontod vor 20 Jahren gegründet. Was Anfang der Neunziger im Untergrund eines kleinen verschlafenen Örtchens in Nordrhein-Westfalen begann, schreibt mittlerweile deutsche Rockgeschichte. Zwar bislang überwiegend (noch) auf den mittelgroßen Bühnen der Republik, aber immer da, wo sich die Band am wohlsten fühlt: direkt an der Basis. „Wir sind Musiker zum Anfassen“, sagt Vohwinkel, „da ist es völlig egal, ob wir vor 20.000 oder vor 200 Zuschauern spielen – anschließend wird immer zusammen mit den Fans gefeiert.“ Gelegenheiten dazu gab es bereits zahlreiche, denn mit weit mehr als 500 Konzerten in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Betontod ihr Klientel in der Tat flächendeckend beackert. Dass sich nun nach vier Studioalben und einer Live-Scheibe die verdienten Erfolge einstellen, ist nur folgerichtig. Das vierte Werk GLAUBE LIEBE HOFFNUNG landete im Frühjahr 2010 auf Platz 89 der Media Control Charts, „und beim nächsten Mal wollen wir noch ein paar Plätze weiter vorne landen“, zeigt sich Vohwinkel ehrgeizig. Unrealistisch ist eine solch ambitionierte Zielsetzung nicht, denn wenn Betontod in diesem Sommer die erwarteten 20.000 Zuschauer beim GOND-Festival im bayrischen Rieden gerockt und ihre zahllosen Fans beim W:O:A 2011 im Handstreich genommen haben, wird ihre Popularität einen neuen Höchststand erreichen.

Doch auch das wird nichts an ihrer bodenständigen Philosophie ändern, wie der Titel ihrer fünften Studioscheibe ANTIROCKSTARS unmissverständlich dokumentiert. Betontod sind nicht die glamourösen Lichtgestalten mit Leder, Ketten und Designerdrogen, sondern die Kumpels von nebenan, in T-Shirt, verwaschenen Jeans und mit Bierflasche in der Hand. Ihr neues Album erscheint am 26. August 2011 (wie auch die EP über das bandeigene Label ´Better Than Hell`, Vertrieb: Edel Germany) und steht wie ein Fels in der Brandung eines sich ansonsten schnell ändernden Musikmarktes. „Wir haben nie etwas grundlegend Anderes gemacht, waren nie eine Politrockband, weder links und noch viel weniger rechts, aber wir äußern uns sozialkritisch und beziehen Stellung, textlich wie auch musikalisch. Wer wissen möchte, wo wir stehen, muss sich nur ANTIROCKSTARS anhören.“ Wie singt Frontmann Oliver Meister in dem Stück ´Keine Popsongs` so unmissverständlich: „Wir spielen keine Popsongs, wir lieben nur die harte Melodie, wir scheißen auf den Mainstream, passen nicht in eure Strategie.“

Eine Strategie übrigens, mit der sich die fünf Musiker aus Rheinberg (in dem einst Claudia Schiffer Zuhause war und sich die Heimat des Underberg-Kräuterlikörs befindet) vor zwei Jahrzehnten aufgemacht haben, um dem Volk ihre Sicht der Dinge zu vermitteln. Entdeckt wurde das riesige Potential von Betontod nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums STOPPT UNS WENN IHR KÖNNT! durch den ehemaligen Toten Hosen-Trommler Wölli, der die Band daraufhin sofort als Headliner für sein eigenes Festival verpflichtete. Was folgte waren Konzerte durch alle wichtigen Clubs unseres Landes.

Insgesamt 20 ereignisreiche Jahre sind also vergangen, doch die wirklich wichtige Zeitrechnung beginnt für Betontod erst jetzt. Mit neuer EP im Juni, dem zwei Monate später folgenden fünften Studioalbum ihrer Geschichte, spektakulären Festivalauftritten im Sommer 2011 und einer umfangreichen Tournee im kommenden Herbst stehen alle Zeichen auf Sturm. Und jeder kann dabei sein, denn Betontod kennen keine Berührungsängste, sondern nur das bewährte Motto: „Gebt uns 5 Minuten, eine große Bühne und das Publikum, den Rest besorgen wir!“

TOURDATEN

  • 07.10. München – Backstage
  • 08.10. Lindau – Club Vaudeville
  • 09.10. Pratteln – Z7
  • 10.10. Innsbruck – Hafen
  • 11.10. Köln – Underground
  • 12.10. Frankfurt – Batschkapp
  • 13.10. Hamburg – Knust
  • 14.10. Jena – F-Haus
  • 15.10. Bischofswerda – East Club
  • 16.10. Bochum – Matrix
  • 27.12. Düsseldorf – Stahlwerk
  • 28.12. Berlin – K17
  • 29.12. Ludwigsburg – Rockfabrik
  • 30.12. Rostock – Mauclub

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