Albumcheck | Red von Jake and the Convolution

Stuttgart, allgemein auch als Benztown bekannt, scheint eine Künstlerschmiede zu sein. Zumindest müssen die dort ansässigen Bewohner besondere Gene haben. Denn nicht nur Musiker, die dem deutschen Sprechgesang frönen entstammen der Stadt, sondern auch wahre Rocker kommen aus Benztown. Sowie die Band „Jake and the Convolution“. Bereits am 17. Mai veröffentlichte die Band Jake and the Convolution ihr Debutalbum „Red“. Die CD heißt nicht nur so, sondern sieht wirklich so aus. Die obrige Seite schwarz wie das Cover und die untere Seite in massivem rot gehalten. Das nennen wir doch mal „originell“. Uns ist das schon bei Vinyls immer eine Freude.

Die Verbindungen von Pop und Rock bieten sehr viel Raum für eigene Interpretationen und sind zum Teil fließend. Ähnlich sehen es auch die fünf Musiker aus Stuttgart. Die rote CD kommt mit 10 Titeln an den Start. Hier müssen wir mal wieder die Anzahl der Tracks bemängeln, aber tröstet euch Jungs, das passiert auch anderen Musikern. Pluspunkte verteilen wir hingegen für „die rote CD“ und das edle Diggipack. Das Booklet ist stylisch gestaltet und enthält sämtliche Songtexte, was in der heutigen Zeit ja fast schon untergeht und schon lange kein Standard mehr ist. Also noch ein Pluspunkt. Musikalisch kann man Jake & the Convolution mit Bon Jovi vergleichen. Knalliger Rocksound mit emotionalen Einflüssen. Jedoch gibt es bei den Jungs noch eine gehörige Portion Pop dazu. Der Spirit der Kreativität springt auf den Zuhörer über und überzeugt. Somit sorgt der Longplayer für ausreichend Überraschung. Solides Werk mit dem Wunsch nach mehr!

Anspieltipps:

  • Sometimes
  • Dance
  • Another you

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