Albumcheck | Loslassen von Karussell

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Im April 1976 gründete Wolf Rüdiger Raschke Karussell als Leipziger Amateurformation. Reinhard (Oschek) Huth war eines der ersten Bandmitglieder. Neben Bands wie den Puhdys, Karat und Electra entwickelte sich die Band „Karussell“ zu den beliebtesten Bands des Ostens. Mit „Loslassen“ hat die Band Karussell nun ihr neuntes Studioalbum veröffentlicht, auf das die Fans so lange warten mussten.

Die Band Karussell kann nicht so einfach beschreiben, man muss die Lieder hören. Nach nun fast 20 Jahren nach der letzten Veröffentlichung knöpft der neue Lonplayer „Loslassen“ verheißungsvoll an alte Zeiten an. Karussell hat sich nicht neu erfunden, sondern ist dem altbekannten Stil treu geblieben. Das ist insoweit recht überraschend, da viele Musiker und Bands im Laufe der Jahre andere verschiedene Stile ausprobieren und vollends auf die Nase fallen, da sich die Fans nicht an die neu eingeschlagene Musikrichtung gewöhnen können und somit aus einem Comeback ein fader Beigeschmack bleibt. Die Band Karussell wandelt jedoch auf alten Pfaden weiter, hat sie lediglich in ein neues Gewand gesetzt. So berührt die Band jeden seiner Zuhörer und versprüht ihren eigenen Charme direkt ins Herz.

Es erfordert nicht nur eine Menge Mut ein Comeback nach so vielen Jahren zu starten, sondern auch eine Menge Disziplin. Die besten Eindrücke von Karussell erhält man allerdings bei einem Konzert, also nix wie hin. Mit „Loslassen“ ist Karussell ein wirklich schönes Werk und ein schönes Comeback gelungen.

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Loslassen

Anspieltipps:

  • Lied für euch
  • Keine Zeit
  • Deine Farben
  • Als ich fortging

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