Albumcheck | Gospel Of The Jazz Man’s Church von King Oliver’s Revolver

Mit dem Artwork des New Yorker Künstlers Jose Delhart präsentiert sich das Cover des Albums „Gospel Of The Jazz Man’s Church“ von King Oliver’s Revolver. So ungewöhnlich das Cover, desto ungewöhnlicher die Musik des Stockholmer Oktett. Für diejenigen die nicht wissen, was ein Oktett ist, sei angemerkt, dass sich bei King Oliver’s Revolver um acht Musiker handelt. Wahrlich schwer, die Ideen der einzelnen Mitglieder zu vertonen und auf einen Rohling zu pressen. Zumindest könnte man der Ansicht sein. Doch King Oliver’s Revolver zeigen, dass es auch anders gehen kann.

Der Lonplayer „Gospel Of The Jazz Man’s Church“ entpuppt sich als ein bunter Blumenstrauß der Musik. Die lyrische Bandbreite genauso faszinierend wie die Vertonung. Produziert wurde das Werk Oscar Nygren, Tobias Klevbom und Linus Anderson. In ein bestimmtes Genre lässt sich das Album ganz sicher nicht einordnen, dafür finden zu viele Einflüsse ihren Platz. Die einzelnen Tracks hören sich nicht wie ein wirres Durcheinander an, sondern ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Düsterer Arabeske werden mit Klezmer eingespielt und ergeben eine ungewöhnliche aber schöne Komposition. Geheimnisvoll wirkender Beguine schmiegt sich an ruhige Balladen an, so dass diese schon tanzbar wirken.

Die bunte Mischung „Blumen“ aus erlebnisreicher Musik macht auch den „Kick“ dieser Platte aus. Schön arrangiert, wird diese Platte zu einem besonders wertvollem Werk. „Gospel Of The Jazz Man’s Church“ wird die Zuhörer beglücken, schließlich beinhaltet das Album ein „Feuerwerk der Freude“.

Anspieltipps:

  • Why did you go
  • I know a place where the gras grow
  • Yelena

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