Albumcheck | Condense von Condense

Condense sind eine israelische Indie-Popband, die mit ihren eigenen Kompositionen von sich reden macht. Nun haben sie ihr gleichnamiges Album veröffentlicht und wollen unter Beweis stellen, dass mehr sind, als ein multikultureller Mix sind. Sicherlich verfügen die Bandmitglieder über unterschiedliche Erfahrungen und unterliegen unterschiedlichen Einflüssen. Aufgenommen wurde der Longplayer „Condense“ in Israel, abgemischt wurde die Scheibe in L.A. von Brain Paturalski, der auch schon für Outkast, Aerosmith und Britney Spears arbeitete.

Produziert wurde das Album von Tom Nichols. Ein Name, der in der Musikscene vielen ein Begriff sein dürfte, da Nichols u.a. Alben für Kylie Minogue produziert hat. Doch all die großen Namen täuschen nicht darüber hinweg, dass es sich bei dem Erstlingswerk von Condense wohl eher um einen etwas seichten Vertreter seiner Art handeln dürfte. Ausschlaggebend ist immer die Qualität des Ausgangsmaterials. Den Zuhörer erwartet wenig Spannungsreiches. Der große Knall des Hörerlebnisses bleibt leider aus, obwohl es ansatzweise vorhanden ist.
Unweigerlich fragt sich der Zuhörer, was noch kommen mag. Sicherlich ist der Lonplayer schön anzuhören und wird seine Liebhaber finden. Manchmal klingt es jedoch ein wenig weichgespült.

Gute Ansätze sind vorhanden. Das war es allerdings schon. Schade eigentlich, denn das Werk ist an sich grundsolide.

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