Wolfgang Müller mit neuer Platte AHOI

Seit vergangenem Freitag steht nun AHOI, das erste und einzige reine Akustik-Album des Hamburger Songwriters und K&F Booking-Künstlers Wolfgang Müller in den Regalen. Erste Pressestimmen sind voll des Lobes und legen diese unaufgeregte, zurückgenommene Platte wärmstens ans Herz.

STERN 26/11 (4 von 5 möglichen Punkten): „Hamburger Feinkost: Wenn einer singt „Unsere Blicke sind so eingefahren / dass unsere Augen Spurrillen haben“, dann muss man mal kurz innehalten, um zu applaudieren. Solche feinen Formulierungen sind die Spezialität des Hamburger Songwriters Wolfgang Müller, der wohl nie richtig berühmt werden wird, weil er ein ganz leiser Mensch ist und sein leises Akustikalbum „Ahoi“ mit elf kleinen Kostbarkeiten für Stimme und Gitarre in all dem Geplärre untergeht. Was definitiv ungerecht ist.“

Rote Raupe: „Letzten Endes ist „AHOI“ eben doch mehr als nur eine Art minimalistisch arrangiertes Best-Of, nämlich vielmehr – nicht zuletzt dank der beiden TV Noir-Mitschnitte – ein liebenswertes Wohnzimmerkonzert zum immer wieder hören. Kleiner Aufwand, maximaler Ertrag – mit solchen Sachen kennt er sich eben aus, der Herr Müller.“

„Nichts gegen deine Band, aber die Songs wirken schon durch eine zweite Gitarre überfrachtet.“ Solche Sätze liest man unter den Kommentaren zu TV- Noir-Videos von Wolfgang Müller, oder hört sie immer wieder gerne mal nach seinen Konzerten. Und das liegt nun wirklich nicht an der Band, sondern an der Sehnsucht nach diesen besonderen und unberührten Momenten, wie sie Singer-Songwriter nur ganz alleine mit sich und ihrer Gitarre auf der Bühne erzeugen können. Und für Wolfgang Müller, mit seinem filigranen Gitarrenspiel und den vielschichtigen und kunstvollen Texten, gilt das ganz besonders.

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Ahoi

Genügend Grund also, eine Akustik-CD einzuspielen, auf der nicht nur sieben der besten Songs der ersten beiden Platten „In der Zwischenzeit“ und „Gegen den Sinn“ zu hören sind, wie sie kurz nach ihrer Geburt zuhause im Wohnzimmer waren, sondern auch zwei neue, bis dato unveröffentlichte Stücke und zwei besonders schöne Aufnahmen von Wolfgang Müllers Auftritten bei TV Noir. Am Ende steht man vor gut 36 Minuten berührender Musik in dichtester Atmosphäre, als würde der Mann direkt neben dem Hörer auf der Couch sitzen und seine Lieder singen. Und wenn man die Augen schliesst, ist es wirklich so.

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