Albumcheck | Urlaub Fürs Gehirn von K.I.Z.

Nachdem wir die News über die VÖ des neuen Album „Urlaub Fürs Gehirn“ von K.I.Z. veröffentlicht haben, ging unsere Internetseite ab wie „Schmitz-Katze“. Mittlerweile haben wir in die Platte „Urlaub fürs Gehirn“ reingehört und fragen uns, was wollen uns die Musiker von K.I.Z. mit diesem Album sagen? Wir wissen es nicht. Spricht die Jugend wirklich diese Sprache? Unfassbar. Da ist es kein Wunder, dass sich die „ältere Generation“ über die Bildung der Jugend beschwert und dass für viele Arbeitgeber und Ausbilder die Jugend als „nicht ausbildungsfähig“ hält. Doch war das nicht schon immer so? Hat die ältere Generation die Jüngeren als unfähig bezeichnet?

Die Beats sind okay, wenn auch zeitweise etwas übertrieben. Ausserdem hört sich der Longplayer zeitweilig ein wenig nach den Beastie Boys an, doch nicht ansatzweise so gut. Die Texte wirken ebenfalls ein wenig befremdlich. Einen ironischen Unterton lässt sich zwar erkennen, doch gehen die Jungs nicht zu hart mit ihrer Umwelt ins Gericht? Ein neuer Stil hat sich bei K.I.Z. eingeschlichen, der nicht jedem gefallen muss. Für Fans sicherlich okay, für den „normalen“ Zuhörer nah an der Grenze zum Ohrenkrebs. Wir können mit dem Album nichts anfangen.

Lustig ist die Idee des Albumcovers, welches sich wechseln lässt. Ähnlich wie das Cover zu „Vier gewinnt“ von den Fanta Vier. Die Bilder im Booklet sind provozierend, die Texte sucht man allerdings vergeblich.

Anspieltipps:

  • Abteilungsleiter der Liebe
  • Fremdgehen
  • Lach mich tot
  • Biergarten Eden

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