Albumcheck | Why Angels lie von Melanca

Melanca ist ein musikalisches Trio aus Bielefeld. Frontfrau ist die Sängerin und Gitarristin Caro Tiemann. Bereits im Januar hat die Band ihr erstes Studioalbum „Why Angels lie“ veröffentlicht. Produziert wurde der Lonplayer von Gunnar Ennen, Gitarrist und Keyboarder bei Gisbert zu Knyphausen. Einordnen kann man den Stil von Melanca im Bereich des Folks. Ein gewisser osteuropäischer Pathos gepaart mit einer nordkeltischen Melancholie lässt sich nicht abstreiten.

Bei Melanca ist alles selbst gemacht. Neben den regulären Bandmitgliedern haben auch einige Gastmusiker den Weg auf den Lonplayer gefunden. Sie unterstützen Melanca an den Tasten und der E-Gitarren. Caro Tiemann singt nicht nur in der deutschen Sprache, sondern setzt die englische Sprache gezielt als Stilmittel ein. Hat man bisher geglaubt, dass der tägliche Alltag voller skurriler Situationen aufwartet, treibt es Caro mit ihren Texten noch weiter auf die Spitze. Immer wieder wird der Hörer überrascht, da es bei jedem „neuhören“ auf „Why Angels lie“ viel zu entdecken gibt. Die Klangfacette von Caro ist wunderschön. Es macht Spaß den Lonplayer wieder und wieder anzuhören. Die Texte gehen mehr in den Bereich der Lyrik und sind qualitativ sehr hochwertig. Die regelmäßigen Taktwechsel zeugen von einem hohem musikalischen Verständnis. Melanca haben mit ihrem Debütalbum wirklich ein gutes Werk abgeliefert. Man darf gespannt sein, wie ihr musikalischer Weg verlaufen wird.

Anspieltipps:

  • Panik ohne Grund
  • Himmlisch irdisch
  • Little sister

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