Albumcheck | Strip me away von Natasha Bedingfield

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Fünf Jahre war die britische Pop-Sängerin Natasha Bedingfield auf Tour. Heute veröffentlicht sie ihr drittes Album „Strip me away“ und scheint damit wieder voll einzuschlagen. Zusammen mit einem beeindruckenden Produktionsteam aus bewährten Hitmachern, darunter Grammy-Preisträger John Shanks (Michelle Branch, Sheryl Crow), Ryan Tedder (OneRepublic, Kelly Clarkson, Leona Lewis), Wayne Wilkins (Beyonce), John Hill (Shakira, Santigold), Kleerup (Robyn, Cyndi Lauper), Danielle Brisebois (Co-Songwriter von „Unwritten”) und Steve Kipner (der Natashas Smashhit „These Words“ produzierte), schrieb sie für „Strip Me Away“ insgesamt mehr als fünfzig Songs, von denen die besten schließlich den Weg ins endgültige Tracklisting schafften. Da muss doch der Erfolg vorprogrammiert sein.

Wir haben uns die Scheibe mit insgesamt 16 Titeln angehört. Schon der erste Track „Pocketful of sunshine“ hat es in sich und versprüht gute Laune. Mit „Little too much“ folgt ein weiterer stimmungsvoller Song, der auf der anderen Seite auch einen traurigen und dennoch hoffnungsvollen Hintergrund zu haben scheint. „All I need“ ist poppig und perfekt abgeschmischt. Der Titel rockt und hat erhebliches Hitpotenzial. Das Natasha Bedingfield eine grandiose Songwriterin ist, hat sie ja bereits mehrfach unter Beweis gestellt. In „Strip me“ kommt ihr Talent wieder zur Geltung. Nicht weniger „typisch Natasha“ wird es mit „Neon lights“. Ebenso künstlerisch anspruchsvoll klingt „Weightless“. Romantisch wird es bei „Can’t fall down“, was allerdings nicht heißen soll, dass es sich hierbei um eine Balade handelt. Stimmlich sehr gelungen ist das Lied „Try“. Und glaubt man bereits, der Longplayer könnte eine kleine Erholungsphase gebrauchen, setzt die Künstlerin mit „Touch“ und „Run run run“ noch einen oben drauf.

Dass die 1980er auch musikalisch eine Renunion erfahren, kann man bei „Break thru“ in Erfahrung bringen. Im übrigen sollten wir erwähnen, dass es die CD „Strip me away“ in der Deluxe Version auch mit einer DVD zu kaufen gibt. Diese beinhaltet neben fünf exklusiven „Less Is More“ Video-Tracks auch die Musikvideos zu „Pocketful of Sunshine“ und „Strip Me“. Und durch „No Mozart“ kommt endlich die langersehnte Pause, die sich der Hörer nach so viel Power wünscht, die dann mit „Recover“ ihre Fortführung findet. Das wunderschöne Klavierstück zeigt die zarte Seite der Britin. Zusätzlich gibt es eine weitere Version von „Weightless“. Erstaunliche Ähnlichkeit mit einigen Songs aus ihrem Debütalbum lässt sich bei „Put your arms around me“ feststellen. Den krönenden Abschluss bildet der Song „Unexpected Hero“. Mit „Strip me away“ hat sich Natasha Bedingfield wieder selbst übertroffen.

Anspieltipps:

  • Pocketful of sunshine
  • All I need
  • Neon lights

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