Albumcheck | Speed of Darkness von Flogging Molly

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Wer sich fragt, wie Folk und Rock zusammen klingen, muss sich einfach Folk Rock anhören. Oder FLOGGING MOLLY. Mit über 2 Millionen verkaufter Longplayer gehören Flogging Molly mittlerweile zu den besten internationalen Acts in ihrem Genre. Die Gründung der Band kann man bis 1997 zurückverfolgen. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die siebenköpfige Band aus den USA und Irland erfolgreiche Longplayer. In diesem Jahr gehen sie mit „Speed of Darkness“ an den Start. Anreize für das neue Album gab es ausreichend. Die Wirtschaftskrise.

Die Kursverluste an den internationalen Börsenplätze erschütterten die Welt. So bezifferten sich die Kursschwankungen allein am amerikanischen Leitindex Dow Jones an einem Tag auf 300 – 400 Punkte. Die Krise gewann an Geschwindigkeit. In den USA verloren hunderttausende Menschen ihre Jobs und Irland konnte nur noch in letzter Kraft vor dem Staatsbankrott gerettet werden. Die Zeiten waren schlecht. Doch bevor wir euch hier einen kleinen Börsen- und Wirtschaftskurs verpassen wollen, kommen wir lieber auf „Speed of Darkness“ zurück.

Die Wirtschaftskrise hatte jedoch einen erheblichen Einfluss auf „Speed of Darkness“, schließlich wurde der Longplayer in Motorcity Detroit geschrieben. Hierbei möchten wir an Chapter 11 von General Motors erinnern. Unter der Anleitung von Erfolgsproduzent Ryan Hewitt (Red Hot Chilli Peppers) wurde die Scheibe letztendlich auch in Detroit aufgenommen. Erkennbar ist die Auseinandersetzung mit der Wirtschaftskrise ebenfalls anhand der Texte.

Trotz des ernsten Themas wirkt „Speed of Darkness“ sehr erfrischend und mitreißend. Ein Gefühl der Melancholie taucht nicht auf. Vielmehr animiert die Platte zum Optimismus und dazu den Kampf nicht aufzugeben. Und diese Zuversicht zieht sich wie ein roter Faden durch den kompletten Longplayer.

Selten hat uns ein Album so überrascht, wie „Speed of Darkness“ von Flogging Molly. Selten hat ein Album so viele Emotionen hervor gerufen, wie dieser Longplayer. Musikalisch steht „Speed of Darkness“ wirklich ganz oben, obwohl wir vorab mit Folkrock nicht wirklich viel anfangen konnten. Vergleichsmöglichkeiten haben wir von Flogging Molly nicht, daher sind wir gespannt was die Fans von Flogging Molly zu dem Album sagen. Wir sind von soviel Abwechslung und Spitzigkeit begeistert.

„Speed of Darkness“ ist nicht nur großes Kino, sondern verdient einen Oscar!

Wir möchten hier allerdings noch mal an unser Gewinnspiel erinnern.

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Speed of Darkness

Anspieltipps:

  • Revolution
  • Don’t shut em down
  • The Powers out
  • The Cradle of Humankind

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