Albumcheck | Simon says no von Simon says no

SIMON SAYS NO! ist eine Band aus Norwegen, die sich im Jahr 2006 gegründet hat. Zu dem Bandnamen gibt es eine lustige Geschichte. Der Sänger Simon soll wegen mangelnder Bereitschaft ein Soloprojekt zu starten, einfach den Umstand als Bandnamen genommen haben. Herausgekommen ist dabei Simon says no. Zusammen mit Ruben Nesse entstand also die Band. Nach und nach gesellten sich noch die anderen Bandmitglieder wie Even Aarebrot (Drums und Background-Gesang) und Rolf Helle Mathiesen (Bass) dazu. Der Musikstil der Jungs ist eine Art Mischung aus Hardcore und Shoegaze. Nach langer Schaffensphase kann man ab dem 6. Mai das neue Album von Simon says no! unter dem gleichnamigen Titel erwerben.

Wir haben bereits in die elf Tracks hineingehört und wissen nur gutes zu berichten. Das Norweger für Musik ein gutes Händchen haben, ist schließlich nicht erst seit heute bekannt. Nachdem der erste Song „Exit“ mit einer jaulenden Gitarre beginnt, mit einer hauchenden Stimme mit starken Schlagzeugpassagen endet, mischt sich bei „Solitary Rush“ ein neuer Einfluss ein. Eine filigrane Hookline unterstützt die Wirkung des Titel. Etwas ruhiger und düsterer wird es mit „Sigh“. Nachfolgend rockt mit „See me trough“ und „City“ das Haus. Damit man sich von der Anstrengung erholen kann, wird es mit „Illusion“ wieder etwas andächtiger, doch noch lange nicht leiser. Spätestens hier, zeigt sich die musikalische Wandlungsfähigkeit der Künstler. Mit „Para Cirkus“ gerät das Hörerlebnis vollends ausser Kontrolle. Im positiven Sinne versteht sich.

Während „Reverse“ dem Zuhörer wieder eine kleine Verschnaufpause bietet, kracht es mit „Midnight Romance“ wieder. „Midnight Romance“ könnte glatt als eine Mischung zwischen My Bloody Valentine und Muse durchgehen. Richtig Hardcore wird es zugleich mit „Cut off orange“. Das Ende betreitet der Track „Systematic“, der nach unserer Meinung sogar der beste Titel auf der Scheibe ist.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass „Simon says no!“ ein sehr solides und musikalisch flexibles Debütalbum eingespielt haben. Sehr gelungen erscheinen die Kompositionen, welche die unterschiedlichen Musikstile miteinander vereinbart.

Anspieltipps:

  • Solitary Rush
  • City
  • Reverse
  • Systematic

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