Albumcheck | Overdrive von Fatboy

Rockabilly ist eine der Spielarten des Rock ’n’ Roll. Sie entstand Mitte der 1950er Jahre, als junge, hauptsächlich weiße Musiker in den amerikanischen Südstaaten den schwarzen Rhythm & Blues auf ihre Art und mit den ihnen vertrauten Instrumenten neu interpretierten und mit Country-Musik vermischten.

So wird Rockabilly auf Wikipedia beschrieben. Hört man sich das Album „Overdrive“ von Fatboy an wird man automatisch in eine andere Zeit versetzt. Es erscheint, als würden sie ihren Sound verinnerlicht haben und ihn leben.

Mit zehn Songs kommt der Longplayer daher. Die sechs Schweden sind hervrargend eingespielt. Unüberhörbar, dass sie bereits seit anderthalb Dekaden zusammenspielen. Die Musik der band entwickelt eine eigene Dynamik. Aufgenommen wurde das Album in den Atlantis und Mando Diaos Studios in Schweden. Für die schwedischen Grammy Awards waren Fatboy sogar als „best Group of the year“ nominiert. Zurecht, wie wir behaupten. Man muss sich nur den Lonplayer anhören und schon weiß man warum. Fatboy glänzen mit einer enormen Authentizität. Es macht Spaß den Schweden zuzuhören. Mit „Overdrive“ hat die Band ein gutes Album vorgelegt, welches auch die Zuhörer, die normalerweise dieses Genre nicht in ihre Bestenliste aufgenommen hat, beglückt.

Anspieltipps:

  • Bare moon
  • Last train home
  • What would Elvis do

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