Albumcheck | Mir so nah von Cassandra Steen

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Da wurde man schon Wochen vor der Albumveröffentlichung bei N-TV mit dem Song „Gebt alles“ von Cassandra Steen vollgedudelt, so ist das Album nun bereits seit dem 29. April im Handel erhältlich. Da wir durch die erste Single neugierig geworden sind, mussten wir uns natürlich den Longplayer anhören und unseren Senf dazu geben. 

Zugleich eröffnet die erste Singleauskopplung auch die CD „Mir so nah“. Gefolgt von „Lange genug Zeit“. Lange genug Zeit  hatte Cassandra, um die neue Scheibe einzuspielen. Das Warten hat sich gelohnt, denn die musikalische Umsetzung ist überaus geglückt. Herausgekommen ist eine radiofähige Popplatte, die auch mit langsamen Songs aufwarten kann. Romantisch angehaucht und textlich gut ausgearbeitet ist beispielsweise der Titel „Soo“.

Mit „Tanz“ stimmt Cassandra ein belebendes Lied mit Ohrwurmcharakter am. Von dem Track „Leben“ hätten wir  allerdings etwas mehr Pepp erwartet. Leider versinkt er in Mittelmäßigkeit. Enttäuschend wirkt auch „Symphonien“, der so überhaupt nicht zum Stil der Sängerin passt. Wunderschöne Klavierpassagen erklingen in „Ich lasse jetzt los“. Doch stark verstörend ist der im Song folgende Beat, herausreißen kann dies nur die großartige Stimme Cassandras. „Wenn Liebe ihren Willen kriegt“ ist dagegen wieder ruhiger.

Besonders gelungen ist „Prophetin“. Ein Song den der Sängerin auf den Leib geschrieben ist. Für „Ich fühl es nicht mehr“ wird man wohl Taschentücher benötigen, so traurig ist das Lied. Dafür gehört der Track mit zu den Besten auf dem Album „Mir so nah“. Ein wirklicher Power-Song mit positivem Spirit ist „Gib mir mehr“. Der Sinn von „Camouflage“ erschließt sich dem Hörer leider nicht so wirklich, daher bleiben Fragen im Raum stehen. „Der erste Winter“ ist ein Song mit herausragenden Text, auch die musikalische Umsetzung ist gelungen. Den Abschluss bildet der Track „Komm näher“, der insgesamt 9:34 Minuten lang ist.

„Mir so nah“ ist ein schöner Longplayer mit Höhen und Tiefen, dazu nett komponiert und gut abgemischt. Getragen wird das Album von der souligen Stimme von Cassandra Steen. Für Fans ein Muss.

Anspieltipps:

  • Gebt alles
  • Prophetin
  • Ich fühl es nicht mehr
  • Komm näher

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