Albumcheck | Juwel von Frida Gold

Der Terminkalender der Band Frida Gold dürfte in den letzten Monaten stark gefüllt sein. Die Frontfrau war unter anderem als deutsche Jurorin für den Eurovision Songcontest tätig. Zudem promotet die Band Frida Gold derzeitig ihr Erstlingswerk, welches den passenden Namen „Juwel“ trägt und tourt durch Deutschland. Da bei uns schon die erste Singleauskopplung „Wovon sollen wir träumen“ eingeschlagen hat wie eine Bombe und die zweite Single ebenfalls in den Startlöchern steht, haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Gesamtwerk anzuhören.

Frida Gold musizieren mit einer neuen, erstaunlichen Leichtigkeit. Poppig und in deutscher Sprache. Die Texte handeln von dem schönsten Thema der Welt: der Liebe. Das Debütalbum „Juwel“ beheimatet insgesamt 12 Songs. Fein ausgearbeitet und hervorragend umgesetzt. Auf jeden Fall glanzvoll. Von rockigen Einspielungen über Housebeat bis hin zu Klavierpassagen, auf „Juwel“ findet alles seinen eigenen Platz. Die Songs sind tanzbar, was ja bei „Liebeslieder“ nicht gerade eine Selbstverständlichkeit ist. Für Abwechslung ist dennoch gesorgt. Die musikalische Bandbreite der Band kann auch bei Balladen glänzen. Die musikalischen Arrangements passen zu der klaren Stimme der Frontfrau, ohne den Hörer zu erschlagen.

Bei manchen englisch-sprachigen Passagen könnte man als Zuhörer den Eindruck gewinnen, es würde sich um ein Comeback der bekannten Sängerin Sandra handeln, die in den 1980er große internationale Erfolge mit Titeln „Maria Magdalena“ oder „Secret Land“ feiern konnte.

Das Album „Juwel“ ist einfach ganz großes Kino.

Anspieltipps:

  • Wovon sollen wir träumen
  • Verständlich sein
  • Nackt vor deiner Tür
  • Cold hearted baby

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