Albumcheck | Der Dämmerung entgegen von Vogelfrei

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Wenn man sich die Jungs von Vogelfrei anschaut, könnte man es mit der Angst zu tun bekommen, schließlich sehen die Tatoos Ricky Alex und Steve Rabe gefährlich aus. Nach einer längeren Pause melden sich Vogelfrei nun mit ihrem neuen Album „Der Dämmerung entgegen“. Auf dem Longplayer befinden sich zwölf Songs, die einen unheimlichen textlichen Tiefgang besitzen. Der Hörer wird auf eine 40-minütige Reise entführt, welche die Liebe zum Detail verrät.

In den Zeiten, wo Unheilig die Charts reihen sich auch „Vogelfrei“ in die Riege der deutschsprachigen Bands ein. Kritische Texte in deutscher Sprache mit feinstem Streetrock. Leider bleibt der Sänger häufig hinter seiner Stimmqualität zurück. Man wünscht sich einfach mehr Rock und Rauch in der Stimme. Der Gedanke: „Kommt da noch was?“ bleibt unweigerlich im Raum stehen. Die musikalische Umsetzung und die Abmischung der Tracks ist dennoch klasse. Ganz zu schweigen von den Texten, die durch die Bank wirklich klasse komponiert wurden.

Am 13. Mai wird das Album erscheinen und  sicherlich die Fans von Vogelfrei beglücken, schließlich ist der Longplayer ein überraschend solides Werk mit Herz. So finden sich nicht nur sozial kritische Tracks sondern auch rockige Lovesongs auf dem Album wieder. Die Lyrics sind im düsteren Booklet zu finden, so dass es dem Zuhörer leicht fällt mitzusingen.

Anspieltipps:

  • Wer wir sind
  • Ein Platz für uns
  • Sie kriegen uns nicht
  • Eine Zeit im Überfluss

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