Albumcheck | Bells von Laura Jansen

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Eine Trennung ist immer schmerzlich. Diese Gefühle dürfte sicherlich jeder kennen. Doch nie wurde Trennungs- und Herzschmerz so schön und behutsam in den musikalischen Kontext gesetzt. Mit ihrem neuen Album „Bells“ schickt Laura Jansen den Zuhörer auf eine Reise der besonderen Art. Am Ende einer zwischenmenschlichen Beziehung gibt es immer einen Menschen der unter der Situation leidet und das ist immer der Verlassene. In eigenen Worten verarbeitet die junge Sängerin eine schmerzhafte Trennung.

Der Longplayer beinhaltet eine tiefe Emotionen, die erläutern wie man sich nach einer Trennung unweigerlich fühlt. Verlassen und allein. Jansen beschreibt genau die Phasen, die mit dem „Verlassen werden“ einhergehen. Anfänglich möchte man den Umstand verdrängen und ihn ungeschehen machen. Stille macht sich breit und das Ende ist da. Aus diesem Grund beginnt auch das Album mit dem Titel „The End“. Der Track „Bells“ begleitet die Feenhafte Stimme der Niederländerin mit ausdrucksvollen Klavierpassagen, die popig unterstrichen wird. „Single Girls“ ist die erste Single Kopplung des Longplayers. Laura Jansen schreibt von Banalitäten und den ersten Schritten als „alleiniges“ Individuum. Um die Liebe zu vergessen, hat sie sich und ihre nähere Umgebung verändert. Über dem Song schwebt die wunderschöne und dennoch melancholische Klangfarbe der Künstlerin. Ein Song der zu Tränen rührt. Hier besteht akute Taschentuchgefahr !!!

Weiter geht es mit dem „uptown-Tempo“ angehauchten Lied „Wicked World“. Ist die Welt in diesem Moment wirklich so böse? „Perfect“ schlägt hingegen wieder andere Töne an und auch „Soljah“ kann mit einer leichten Reggae-Begleitung glänzen. Neben „Single Gilrs“ folgt mit „Use somebody“ ein weiteres Highlight auf dem Longplayer. Dabei müssen wir zugeben, dass wir das Original von Kings of Leon schon fantastisch finden. Laura Jansen gibt dem Song noch einmal einen ganz besonderen Stellenwert. Wer bis dato die Taschentücher noch nicht benutzt hat, muss es spätestens nun nachholen. Eine Gänsehaut folgt der nächsten.

„Come to me“ ermuntert den Zuhörer mit einer Prise von frischem Selbstbewusstsein. Auch „Elijah“ versprüht Hoffnung. Ein Ende der Depression ist nah und ein neues Leben scheint möglich. Mit „Signal“ ist die Trennung überwunden und das neue Leben beginnt.

Abschließend ist „Bells“ ein herausragendes sowie zeitloses Werk voller Tiefe und Emotionen, das nicht nur im Text sondern auch in der Komposition der Musik sensationell umgesetzt worden ist.

Anspieltipps:

  • Single Girls
  • Use somebody
  • Signal

1 Comment

  1. […] ihr euch noch an Laura Jansen? Vor zwei Jahren haben wir ihr Debütalbum “Bells” bereits bei Albumcheck.de vorgestellt, in dem sie noch die Szenen einer Beziehung bzw. das Ende […]

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