Albumcheck | Vermischung von Jorinde Jelen

Gibt es anspruchsvollen deutschsprachigen Jazz? Natürlich! Bei Jorinde Jelen. Jorinde, wer? Mit ihrer Musik legt Jorinde Jelen neue Maßstäbe. Musik so schön, wie das Rauschen am Meer. Mit ihrem Album „Vermischung“ stellt sie ihr Können unter Beweis. Elf Songs umspielen die Ohren des Zuhörers auf eine seichte und zarte Weise. Die Titel schreibt Jelen hauptsächlich selbst. Es scheint als würde die Musik aus ihrem Innersten heraussprudeln. Zusammen mit mit dem Gitarristen Bastian Ruppert werden die Tracks zur Perfektion arrangiert.

„Die Songtexte sind der Kern, aus dem die Musik wächst“ so Jorinde Jelen. Ihre Inspiration gewinnt Jelen aus den Werken deutscher großer Lyriker, ferner hat sie Gedichte von Rainer Maria Rilke und Joseph von Eichendorff für das Album „Vermischung“ in den musikalischen Kontext gesetzt. Das Resultat kann sich hören lassen. Nicht nur die feine Stimme von Jelen beglückt den Hörer, sondern auch die gut platzierten Jazz-Elemente. Überraschend wirken die deutschen Texte. Mit Jelen kann die deutsche Sprache wirklich leicht und romantisch klingen. Der letzte Song namens „April witch“ beweist allerdings, dass Jelen auch die englische Sprache beherrscht.

Mit „Vermischung“ verspricht Jorinde Jelen jedem Musikliebhaber der seichten jazzigen Musik ein einzigartiges Hörerlebnis mit anspruchsvoller und überraschender Klangfarbe.

Jorinde Jelen ist die deutsche Melody Gardot!

Anspieltipps:

  • Eines Abends
  • Mondnacht
  • Wenn Du wissen willst
  • April Witch

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